Game Boy: Fortress of Fear

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(pwc) Malkil, der böse Zauberer, hat in der Vergangenheit bereits viel Unheil angerichtet. Ob es nun die Entführung der Kronprinzessin in das Schloss Ironspire war oder der Moment, als er die Macht über die Naturelemente an sich riss — Kuros, einer der tapfersten Krieger, stellte sich ihm mutig und kühn entgegen und besiegte ihn.

Derzeit ist es ruhig um Malkil geworden. Und doch: Die schöne Prinzessin Elaine ist spurlos verschwunden, und ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Wer außer Malkil wäre in der Lage, ein solches Verbrechen zu begehen? Hat er sie vielleicht in die Festung des Schreckens gebracht? Die Festung liegt jenseits der heimtückisch verschlungenen Wälder von Zanifer.

Viele Krieger haben bereits versucht, der Burg Herr zu werden — doch niemand wurde lebend wiedergesehen.

Hier beginnt unser Abenteuer: Fortress of Fear.

Insgesamt gilt es, fünf Level zu meistern, die jeweils aus drei Abschnitten bestehen.

Der Zugang zur Burg über den Burggraben hat es bereits in sich: Fledermäuse, gefährliche Fische und Pfeile machen uns das Leben schwer. Außerdem werden an dieser Stelle direkt eure Sprungfähigkeiten getestet. Nicht selten fehlt nur ein kleines Stück zur rettenden Plattform — stürzen wir in die Tiefe, sind wir allerdings verloren. Sobald wir das Burgtor hinter uns gelassen haben, kämpfen wir uns durch den Innenhof. Schlangen, feindliche Ritter und Kanonenkugeln stellen sich uns entgegen. Mit etwas Glück seid ihr im Besitz eines Schatztruhenschlüssels und findet das Shield of Protection, das euch widerstandsfähiger macht. Das Schild ist auch bitter nötig, wenn wir gegen den ersten Boss — eine Riesenfledermaus — bestehen möchten.

Das zweite Level führt uns in die Katakomben des Schlosses, direkt in den Folterkeller. Angekettete Skelette an den Wänden zeugen von der Grausamkeit tief unter dem Schloss. Doch nicht alle Skelette hängen regungslos herum — einige sind putzmunter und möchten Kuros an die Gurgel. Feuergeschosse und Säuretropfen machen unsere Situation nicht leichter. Dafür ist der Endboss problemlos zu meistern: Ein riesiger Totenschädel, der seinen Kiefer öffnet, bietet uns den Ausgang ins nächste Level. Er öffnet und schließt ihn im Rhythmus: zweimal kurz, einmal lang. Achtet darauf, die Boots of Jumping nicht zu verpassen — mit ihnen könnt ihr höher und weiter springen. Außerdem erleidet ihr keinen Schaden mehr, wenn ihr aus größeren Höhen fallt.

Nachdem wir den Totenschädel betreten haben, befinden wir uns in der Waffenkammer. Kuros wird alles andere als herzlich begrüßt: Äxte fliegen uns entgegen, üble Rittersleute verfolgen uns, und sogar Drachenstatuen aus Stein spucken Feuerbälle. Zeit zum Ausruhen bleibt keine. Am Ende des Levels wartet ein überdimensionierter fliegender Totenschädel auf uns. Seine Flugbahn ist immer dieselbe — merkt sie euch, und schon dürfte auch dieser Boss keine große Gefahr mehr darstellen.

Wir befinden uns weiterhin tief im Schloss, als es plötzlich wieder nach oben geht — auf die Brüstung und die Zinnen. Hier habt ihr die Möglichkeit, in einer Schatztruhe die Potion of Healing zu finden, die eure komplette Lebensenergie regeneriert. Am Ende dieses Levels wartet ein Riesenadler auf Kuros.

Ist das Flattervieh besiegt, starten wir ins fünfte und letzte Level. Wir sind auf dem direkten Weg in die Säulenhalle Malkils. Um die Halle zu erreichen, müssen wir allerdings wieder über die Brüstung und durch die Waffenkammer zurück. Verständlich, dass uns unser Vorhaben so schwer wie möglich gemacht wird — fast jeder Gegnertyp wird hier gegen uns eingesetzt!

Ist die Halle erreicht, erscheint auch Malkil: Während wir abwechselnd auf zwei verschiedene Säulen springen müssen, greift er uns mit Magieblitzen an. Beobachtet sein Bewegungsmuster genau — nur so seid ihr in der Lage, Malkil endgültig zu besiegen und Prinzessin Elaine zu retten.

Fortress of Fear erschien 1989 für den Game Boy und war damit einer der ersten Titel für den grauen Handheld. Die Grafik wirkt einfach strukturiert, der Soundtrack ist passend. Der Schwierigkeitsgrad? Alle Achtung! Das Spiel ist wahrlich nur für mutige Rittersleut’ gedacht — Anfänger lassen hiervon besser die Finger.

Zwei wertvolle Tipps:
Sammelt so viele Diamanten wie möglich — ab zehn Stück winkt ein Extraleben.
Wenn ihr euch zu Spielbeginn direkt töten lasst, tragt in die Ehrentafel W♥W ein und startet das nächste Abenteuer mit sechs Leben (anstatt drei).

Bewertung: 2 von 5.

Eine Antwort zu „Game Boy: Fortress of Fear“

  1. Haha – diese Cover mit den Muskelbepackten Barbaren aus dieser Zeit sind immer wieder geil :D

    Fette Neon Schriften mit Blingbling oder solche Barbaren Artworks ^^

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