Game Boy: Alien 3 angespielt

(pwc) Nach dem erlebten Horror in der Kolonie auf dem Planeten LV 426 (s. ALIENS – Die Rückkehr, 1986), fliehen Ellen Ripley, Corporal Hicks, das Mädchen Newt und der Android Bishop mit dem Militär-Starship USS Sulaco in den Weltraum. Auf dem Weg zur Erde bricht an Bord ein Feuer aus und das EEV (Emergency Escape Vehicle) mit den drei Schlafenden wird notgedrungen abgeschossen.

Ziel der Rettungskapsel: Fiorina 161. Eine Strafkolonie für Schwerstverbrecher (XYY-Chromosomen Patienten). Ripley, einzige Überlebende (Bishop wird schwer beschädigt) aus dem zerstörten EEV, wird klar, dass sich neben der menschlichen Besatzung auch außerirdisches Leben an Bord befunden haben musste.

Wir starten als Ellen Ripley im Fury 161 Arbeitslager das aus langen Korridoren, Belüftungssystemen und Alien-Brutstätten besteht. Unser Ziel ist es den Gefängnisplaneten so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Um das Ziel zu erreichen werden an uns zwei Anforderungen gestellt:

Alle Aliens vernichten und mit Bishops Überresten das EEV instandsetzen. Die Aufgabe ist lösbar – allerdings in keinem Fall zu unterschätzen. Zu Beginn sind wir lediglich mit einer Metallstange und 3 Leben ausgestattet.

Im Laufe der Mission bekommen wir wertvolle Hinweise der Kolonieleitung zugespielt und wissen dadurch immer welchen Schritt wir als nächstes tun müssen. Im Prinzip ist das Spiel sehr logisch aufgebaut: Man sucht die Karte zur Strafkolonie und hat damit schon einmal einen guten Überblick über die verschiedenen Abschnitte der Einrichtung. Die Abschnitte werden jeweils durch Belüftungssysteme getrennt in denen ihr die Ein/Aus-Schalter zur Aktivierung und Deaktivierung der großen Ventilatoren betätigen müsst. Manche Abschnitte sind zu Beginn nicht betretbar, da euch die entsprechende Zugangskarte fehlt.

Seid ihr im Besitz der verschiedenen Zugangskarten findet ihr ganz schnell eine Schusswaffe, daraufhin durchwühlt ihr einen Müllplatz in der Anlage und spürt einen Schweißbrenner auf. Mit dem Schweißbrenner öffnet ihr das Munitionslager und kommt in den Besitz des Flammenwerfers. Mit dem Flammenwerfer lassen sich Alien-Eier vernichten, je weniger Alien-Eier existieren umso weniger Arbeit habt ihr mit Facehuggern. Durch diese Vorgehensweise wird nach oben hin die Luft für die Alien-Brut immer dünner bis ihr vor der Alien-Queen steht und diese mit Hilfe eines Vehicles in ein Becken mit giftigen Abfällen befördern könnt.

Alien 3 ist Überlebenskampf pur. Mit begrenzter Munition und Health-Packs kämpft ihr euch durch die Kolonie. Zu Beginn des Spiels fallen erst einmal nur Alien-Eier auf die ihr noch nicht zerstören könnt. Nach kurzer Zeit wuseln bereits die ersten Facehugger durch die Anlage und greifen Gefangene an. Was dann passiert kennt man aus den Filmen: Chestburster brechen aus den Brustkörben der Opfer und entwickeln sich zu Warrior-Aliens. Diese wiederum mutieren zu ihrer letzten und stärksten Entwicklungsform. Spätestens dann solltet ihr euch mit aller Vorsicht durch die Anlage bewegen und euch vornehmlich erst um die Eier kümmern ohne allerdings die Missionsziele aus den Augen zu verlieren.

Untermalt mit einem düsteren Soundtrack ist Alien 3 auf dem Game Boy das perfekte Spiel für Horror-Survival-Begeisterte. Durch die Vogelperspektive unterscheidet sich die Game Boy Version übrigens von allen anderen Alien 3 Fassungen (u.a. SNES, MD, Amiga etc.).

Tipps & Tricks

Ist euch der Soundtrack evtl. zu düster könnt ihr die Lautstärke natürlich einerseits ganz herunter drehen oder ihr passt die Untermalung im Inventarmenü ganz nach euren Vorlieben an. Drückt dort die Starttaste um zwischen Musik und FX, nur FX, nur Musik oder völlige Deaktivierung von Tönen zu wählen.

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