Game Boy: The Amazing Spider-Man angespielt

(pwc) Die Geschichte hinter dem Game Boy Spiel ist schnell erzählt: Peter Parker muss mit erschrecken feststellen, dass seine Frau Mary Jane entführt wurde und sich nun in den Händen übler Gesellen befindet. Als Spider-Man macht er sich auf den Weg um Mary Jane zu retten. Dabei steht er permanent in Funkkontakt zu den Entführern die ihn mit martialischen Sprüchen in eine Falle zu locken versuchen.

The Amazing Spider-Man orientiert sich selbstverständlich an Marvel’s erfolgreicher Comicvorlage. Dementsprechend ist das Setting auf New York City beschränkt – dem Wohnort und Wirkungskreis von Peter Parker. Doch Spider-Man ist nicht der Einzige mit Superfähigkeiten in der Metropole – auf seinem Weg das Leben Mary Janes zu retten, trifft er die bekannten Schurken Mysterio, Hobgoblin, Scorpion, Rhino, Dr. Octopus und Venom der für die Entführung schlussendlich verantwortlich ist.

Abwechslungsreich gestalten sich die Levelabschnitte: Neben Kämpfen in verwahrlosten Straßen führt uns der Weg auch in den New Yorker U-Bahn Untergrund, auf Häuserdächer oder in den Central Park. Hier begegnen uns unter anderem Schlägertrupps, aggressive Vögel und Krokodilmutanten die sich unter Gullideckeln versteckt halten. Aber Spider-Man wäre nicht Spider-Man wenn er nicht mit diesen Störenfrieden fertig werden würde – hierzu stehen ihm ganz klassisch Fausthiebe und Tritte zur Verfügung, aber auch Spinnennetzschüsse können von großem Vorteil sein und eignen sich besonders für Distanzangriffe.

Ebenso kann sich Spider-Man am oberen Bildschirmrand entlang schwingen und damit etlichen Gegnern ganz komfortabel aus dem Weg gehen – der Netzvorrat ist allerdings begrenzt.

Besonders toll umgesetzt sind die Vertikalabschnitte wenn Spider-Man versucht die Hausdächer zu erreichen. Hierbei krabbelt er die Hausfassade hoch und muss sich gegen Gangster die aus den Fenstern angreifen wehren. Frech: Die Kriminellen werfen zusätzlich Gegenstände um Spider-Man in die Tiefe zu stürzen. Glücklicherweise verfügt unser Held aber über einen Spinnensinn der ihn rechtzeitig vor herabfallenden Gummireifen warnt.

Für eins der ganz frühen Game Boy Spiele (erschienen 1990) ist The Amazing Spider-Man gut umgesetzt. Leider reagiert die Steuerung in manchen Fällen etwas träge und vielleicht auch unpräzise, was dem Spiel bereits einige schlechte Bewertungen eingebracht hat. Dennoch: Die toll designten Endbosse, die witzige Funkgerätekommunikation, die Vertikallevel mit dem Spinnensinn und alleine die Tatsache, dass man Spider-Man auf dem Game Boy schwingen lassen kann, verleiht dem Spiel eine ganze Menge Charme.

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