




(pwc) Die Peanuts (vorher Li’l Folks), seit Ende der 40er-Jahre aus unzähligen Comicstrips bekannt, dürften eigentlich jedem ein Begriff sein: Charlie Brown, Linus, Snoopy oder Woodstock sind allgegenwärtig. Ob Comics, Sammelfiguren oder Bettwäsche – den Peanuts kann man kaum aus dem Weg gehen.
Im Game Boy-Spiel Snoopy’s Magic Show spielt Charlie Browns Hund die Hauptrolle: ein philosophisch veranlagter Beagle. Die Geschichte ist schnell erzählt: Snoopys bester Kumpel Woodstock ist in einer Zaubershow gefangen und wartet auf seine Rettung. Genau genommen sind es gleich vier Woodstocks, die jeweils gerettet werden müssen. Pro Level steht ein Raum zur Verfügung, der meist mit Barrieren aus Steinquadern versehen ist. Im Level verteilt warten die Woodstocks, die eingesammelt werden müssen. Springende Bälle machen Snoopy dabei das Leben schwer, und oft genug steckt man in einer Sackgasse und wartet nur noch darauf, bis der Ball einen erwischt. Einige Steinquader lassen sich verschieben und so die Bälle austricksen. In vielen Leveln schwirren zwei Bälle umher – hier ist besondere Vorsicht geboten. Mit Bonusitems wie dem Unbesiegbarkeitstrank (der allerdings nur sehr kurz anhält) oder dem Time-Stop können wir Snoopys Situation verbessern.
Ist ein Level geschafft, gibt es dafür ein Extraleben. In späteren Leveln begegnet ihr Teleportern, sich auflösenden Steinen oder zerbrechlichen Blöcken. Auch Transportbänder kommen zum Einsatz. Die Teleporter sind perfekt dafür geeignet, Seiten zu wechseln und damit den Bällen auszuweichen – bedauerlicherweise können Bälle ebenfalls Teleporter nutzen. Hier müsst ihr besonders aufpassen.
Insgesamt gilt es, 120 Level zu meistern. In den ersten 60 Leveln bekommt ihr es nur mit den nervigen Bällen zu tun, ab Level 61 wird es gefährlicher: Snoopys Bruder Spike erscheint und macht euch das Leben zur Hölle. Grundsätzlich gilt: Alles, was Snoopy kann, kann auch Spike im Spiel. Am besten geht ihr dem Burschen so weit wie möglich aus dem Weg.
Nach jedem Level erhaltet ihr ein Passwort – undenkbar, wenn man die 120 Level am Stück durchspielen müsste. Snoopy’s Magic Show ist eigentlich kein sehr schweres Spiel – sicherlich gibt es Level, die einfacher, und andere, die schwieriger zu meistern sind. Da euch nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Level ein Extraleben erwartet, dürfte sich der Schwierigkeitsgrad für die meisten von euch im Rahmen halten. Oft kann es von großem Nutzen sein, wenn man im Level zunächst die Flugbahn der Bälle verfolgt und sich erst dann bewegt. Dabei dürft ihr euch allerdings auch nicht allzu viel Zeit lassen, da im Hintergrund ein Zeitcounter läuft.
Was Snoopy’s Magic Show allerdings anstrengend macht, ist die nötige Ausdauer, die man aufbringen muss. Sicherlich könnt ihr dank Passwortfunktion jederzeit Pausen einlegen – aber 120 Level wollen erst einmal gemeistert werden. Ihr solltet also viel Zeit einkalkulieren, wenn ihr euch dem Spiel stellt. Für Spieler, die die notwendige Ausdauer mitbringen, ist es ein ganz klar zu empfehlender Titel, der viel Spaß macht.




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