Game Boy: Killer Instinct

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(pwc) Prolog: Ein windgepeitschtes Schlachtfeld der fernen Vergangenheit, übersät mit den Trümmern des Krieges. Zwei große Warlords verschwanden vom Angesicht der Erde, verbannt in das Reich der Vorhölle. Die kriegsmüden Helden seufzten erleichtert auf. Armageddon war vorerst abgewendet worden.

Zukunft: Die Welt hat in den Jahrhunderten seit der Verbannung der Warlords große Fortschritte gemacht – doch nicht alles ist gut: Die Verschmutzung der Umwelt hat die Erde geschwächt. Regierungen sind gefallen, riesige Megakonzerne bekämpfen sich gegenseitig. Es herrscht Chaos!

In dieser trostlosen Zeit erhebt sich eine einzige Gesellschaft über die anderen: Ultratech! Ihre Entertainment-Abteilung produziert die bestbewertete Fernsehsendung der Zukunft: das Killer Instinct-Turnier.

In diesem blutigen Wettbewerb kämpft jeder aus seinen eigenen Gründen, doch alle haben dasselbe Ziel: das Turnier nicht nur zu überleben, sondern auch den Sieg zu erringen.

Um direkt loslegen zu können, bedarf es natürlich eines stabilen Kämpfers. Und davon bietet Killer Instinct für den Game Boy gleich acht Stück: Spinal, Orchid, Jago, Fulgore, Thunder, Glacius, Combo und Sabrewulf haben es in die Handheld-Fassung geschafft.

Bevor wir uns allerdings in den Kampf stürzen, empfiehlt sich ein Blick in das Optionsmenü. Hier könnt ihr euch einen Schwierigkeitsgrad zwischen Very Easy und Very Hard aussuchen. Ebenfalls lassen sich Einstellungen an der Grafik vornehmen: Wechselt zwischen Screen Light und Dark, um von helleren oder dunkleren Flächen zu profitieren. Ganz richtig gelesen: Diese Einstellung nehmt ihr nicht am Kontrastregler des Game Boys vor, sondern tatsächlich im Optionsmenü.

Wie sich die Grafiken unterscheiden, seht ihr hier:

Wen die Hintergrundmusik nervt, kann sie abstellen und bei Bedarf auch gleich die Buttonbelegung ändern.

Wie es sich für ein ordentliches Prügelspiel gehört, dürfen zwei weitere unerlässliche Punkte nicht fehlen: der Übungsmodus, in dem ihr euch nach Herzenslust austoben könnt, und der Zweispieler-Modus. Apropos Zweispieler-Modus: Kloppt ihr euch auf dem SNES via Super Game Boy Adapter, kann der zweite Spieler zu jedem Zeitpunkt in das Spiel einsteigen.

Killer Instinct ist recht schnell, was sich sehr positiv auf die Attacken auswirkt. So sind Combos, Ultracombos oder auch Combo Breaker gar kein Problem und gehen leicht von der Hand. Auch an Finishing Moves (Danger Moves) wurde gedacht – doch im Vergleich zu denen aus Mortal Kombat sind die Killer Instinct-Versionen wesentlich harmloser.

Übt am besten ein paar Special Moves ein, die eurem Gegner einiges an Energie abziehen. Diese hören auf brachiale Namen wie Cyclone, Fire Cat, Tomahawk, Eye Laser oder Liquidize.

Die Arenen sind toll gepixelt, und den coolen Soundtrack muss man nicht unbedingt im Optionsmenü abschalten. Für mich ist Killer Instinct ein Prügler, der tatsächlich auch auf dem Game Boy Spaß macht.

Bewertung: 3 von 5.

Eine Antwort zu „Game Boy: Killer Instinct“

  1. Danke für die Impressionen. Allein die Screenshots sind mal wieder Gold wert; da findet man ja sonst kaum welche.
    Ich hab tatsächlich erst vor kurzem entdeckt, dass es ein Killer Instict für den GameBoy gibt und mich dann auch gleich gefragt, ob es etwas taugt. Aber da scheinen ja einige nette Features drinzustecken, die Helligkeitseinstellung oder auch der Super GameBoy-Zweispielermodus.

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