




(pwc) Attack of the Killer Tomatoes für den Game Boy basiert auf der gleichnamigen Zeichentrickserie, die ab 1991 unter dem Titel „Killertomaten“ auch in Deutschland ausgestrahlt wurde. Produziert wurden insgesamt 21 Folgen in zwei Staffeln.
Dr. Gangreen, der wahnsinnige Wissenschaftler, hat seine abscheuliche Sammlung deformierter Pflanzen in der ganzen Stadt und im Umland von San Zucchini entfesselt. Doch dies ist erst der Anfang auf dem Weg zur totalen Tomatenherrschaft. Heute San Zucchini, morgen die ganze Welt! Nur einer ist in der Lage, die Pläne von Dr. Gangreen zu stoppen: Wilbur Finletter, Veteran der Tomatenkriege.
Im Spiel steuern wir Wilbur durch San Zucchini. Der Start erfolgt allerdings außerhalb der Stadt. Dort wimmelt es bereits von Tomaten, die ganz und gar nicht gut gelaunt sind. Schon im ersten Level fällt auf, dass sich Tomaten nicht nur frei sichtbar bewegen, sondern sich auch in Steinblöcken verstecken können. Diese Strategie zieht sich übrigens durch das gesamte Spiel – seid demnach also vorsichtig.
In San Zucchini angekommen, bewegen wir uns über Hausdächer und sogar über Wolken. Richtig lustig ist hier die Begegnung mit mexikanischen Tomaten, die einen Sombrero und einen Schnurrbart tragen.
Im Kampf gegen die Tomatenflut stehen euch nützliche Items zur Verfügung, die allerdings nicht zwingend benötigt werden: Schwerter, Fallschirme oder das Skateboard. Viel wichtiger sind Orden, die euch einen zusätzlichen Lebenspunkt schenken. Am wichtigsten ist aber die versteckte Dose Tomatensaft – nur mit dieser gelingt es euch überhaupt, das Level zu beenden.
Alle Tomaten, die euch im Spiel über den Weg laufen, sind in Bewegung. Manche patrouillieren lediglich über Plattformen, andere springen aus ihrem Versteck, und wieder andere scheinen wahllos vom oberen Bildschirmrand ins Level zu fallen. Gefährlich ist das Gemüse nur in seiner ersten Form. Habt ihr die Tomaten getreten, geboxt oder seid ihnen auf den Kopf gehüpft, hinterlassen sie zwei kleine Kirschtomaten, die ihr möglichst einsammeln solltet. Für 100 Kirschtomaten gibt es ein Extraleben.
Doch die Tomaten sind nicht die einzige Gefahr im Spiel: Gerade die Level über den Häuserdächern bieten bodenlose Abgründe – verpasst ihr hier eine Plattform, kostet das direkt ein Leben. In Finletter’s Pizzeria hingegen wartet ein Teigautomat. Wenn ihr hier nicht rechtzeitig darüber springt, werdet ihr selbst zur Pizza.
Gruselig wird es in der Höhle von Beefsteak, einer gehörnten Supertomate und dem ersten Boss im Spiel. Die Umgebung ist mit Totenschädeln und flackernden Kerzen gespickt. Im Verlauf des Spiels begegnen uns noch weitere monströse Tomaten: Fangmato und Zoltan. Tipp: Setzt in den Bosskämpfen die Schwerter ein!
Attack of the Killer Tomatoes ist ein recht kurzweiliges Spiel. Abgesehen von der etwas umständlichen Steuerung hat es mir ganz gut gefallen. Der Soundtrack ist klasse! Allein die Tatsache, dass man hier gegen wild gewordene Tomaten antritt, ist schon einen Blick wert.




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