




(pwc) Es ist kalt. Du wachst in einer Art Schlafkapsel auf. Der Deckel ist geöffnet. Du weißt nicht, wo oder warum du hier bist. Du kannst dich weder an deine Vergangenheit noch an deinen Namen erinnern. Was ist das für ein Ort? Als du die Schlafkapsel verlässt, verspürst du keine Schmerzen. Im Gegenteil: alles fühlt sich gesund an. Du hast keine Ahnung, wie lange du geschlafen hast. In diesem Raum siehst du zwei weitere Schlafkapseln sowie mehrere Spinde.
Während die linke Schlafkapsel leer ist, befindet sich in der rechten eine verwesende Leiche, erstarrt vor Qual. Als du deine Konzentration auf den Spind lenkst, fällt dir plötzlich der Code ein, mit dem sich das Zahlenschloss an dessen Tür öffnen lässt. In ihm befindet sich eine Tasche mit einem Medikamentenset, einem Skalpell und einer Schlüsselkarte. Als du deinen Spind wieder schließt, hörst du hinter dir, wie sich plötzlich die Schlafkapsel mit der Leiche öffnet. Das Monster erhebt sich und schlurft auf dich zu.
Willst du die anderen Spinde untersuchen oder zur Tür rennen?
Du passierst die Tür und schließt sie hinter dir. Jetzt stehst du auf einem Flur. Das Monster haut gegen die Tür, aber es sieht nicht so aus, als wenn es tatsächlich durchbrechen könnte.
Du blickst in den Flur. Links befinden sich drei Türen. Hinter der ersten befindet sich das Monster. Hinter der zweiten die Toilette. In einer der Kabinen spritzt grüner Schleim aus einer Toilettenschüssel. Aus dem Schleim bildet sich ein Tentakelmonster. Ein Entkommen ist nicht möglich. Wenn du kämpfst und siegreich bist, spülst du das Monster die Toilette runter.
Dank der Schlüsselkarte kannst du weitere Räume erkunden. Als du einen betrittst, nimmst du direkt einen verwesenden Geruch wahr. Auf einem Tisch finden sich Fleischstücke, Blut und bizarre chirurgische Instrumente. Aus der Dunkelheit hinter dem Tisch erhebt sich plötzlich ein menschenähnliches Monster, das dich mit starren Augen anguckt, aber keinen Laut von sich gibt. Es versucht dich zu ergreifen. Als du es besiegt hast, erkennst du ein Metallarmband an seinem Handgelenk. Geistesgegenwärtig reißt du es dem Monster vom Handgelenk und legst es dir selbst an.
Ihr seht schon: Cryohazard ist ziemlich unheimlich. Verstärkt wird die Geschichte durch eine passende grafische Darstellung, gruseliger Hintergrundmusik und natürlich dem Point and Klick-Gameplay, das euch in eine unberechenbare Umgebung führt. Niemals kannst du dir sicher sein, was dich hinter der nächsten Tür erwartet!
Die Gegnertypen sind allesamt furchterregend. Ob Bär, Ratte, Fledermaus oder menschlichem Monster: an allen Kreaturen scheinen Wissenschaftler verbotene Experimente durchgeführt zu haben.
Das Spiel bietet verschiedene Enden. Einige davon führen euch aber auf direktem Wege in den Tod.
Cryohazard kann ich allen Homebrew-Fans empfehlen, die bereits mit Batty Zabella ihren Spaß hatten. Auch wenn der Titel recht kurz ist, ist der Gruselanteil erheblich. Das Spiel könnt ihr euch ►hier herunterladen.



Hinterlasse einen Kommentar