




(pwc) Wir schreiben das Jahr 2049. Das Bevölkerungswachstum gerät außer Kontrolle. In den kommenden zehn Jahren werden mehr Menschen die Erde bevölkern, als Erntekapazitäten zur Verfügung stehen – die Ernährung aller ist keinesfalls gesichert. Die Welt steckt in einer Krise. Rengen Corporation wurde im Rahmen des Projekts „Ernte“ gegründet, um auf einer Weltraum-Experimentieranlage einen Weg zu finden, größere und schneller wachsende Pflanzen anzubauen. Die Mission war ein Erfolg, aber während der laufenden Experimente stellte sich heraus, dass sich auch das Wachstum von Insekten beschleunigen ließ. Einige davon irren nun als monströse Kreaturen durch die Gänge und Räumlichkeiten der Experimentieranlage.
Entomophobia wird in mehreren Episoden veröffentlicht. In Episode 1 lernt man bereits einen weiten Teil der Anlage kennen: die Krankenstation, den Schlafsaal, die Personalunterkünfte, den Speisesaal oder auch die botanische Abteilung. Dabei sind alle Räumlichkeiten durch Gänge und Flure verbunden. In einige Bereiche kann man zu Beginn des Spiels nicht vorstoßen, weil Sicherheitstüren entweder ohne Energie sind oder man zum Passieren eine Zugangskarte benötigt.
Durch die verfälschte Vogelperspektive und das plötzliche Auftauchen von Gegnern erinnert Entomophobia durchaus an Alien 3. Eure Gegenspieler sind mutierte Insekten, wie Hornissen und Hirschkäfer. Auch eine Ratte (oder Maus?) stellt sich euch in den Weg.
Sobald ihr auf einen Gegner trefft, wechselt die Bildschirmanzeige in den Kampfmodus. Hier stehen sich die Kontrahenten gegenüber und greifen nacheinander an. Dabei erfolgt die Verrechnung des Angriffs- mit dem Verteidigungswert. Ist der Gegner besiegt, erhaltet ihr wertvolle Erfahrungspunkte und manchmal sogar verlorene Healths-Points zurück.
Habt ihr genügend Erfahrungspunkt eingesammelt, steigt ihr eine Stufe auf. Mit jedem Aufstieg könnt ihr stärkere Angriffe ausführen. Healths-Points erhaltet ihr hingegen über die im ganzen Spiel verteilten Erste-Hilfe-Kästen.
Mit Taste B könnt ihr euch jederzeit euren Status anzeigen lassen. Drückt ihr die Start-Taste, erfahrt ihr euren momentanen Standort im Level. Die Karte zeigt sämtliche Räumlichkeiten an – allerdings nicht, was sich in den Räumlichkeiten verbirgt. So entdeckt ihr eher zufällig eine Menge nützlicher Items:
Münzen auf dem Boden, Schraubenzieher, Feuerzeugbenzin, Streichhölzer oder auch den Baseballschläger. Der Baseballschläger stellt in Episode 1 eure einzige Waffe dar. Solltet ihr ein Päckchen Zigaretten auffinden und eine rauchen, verliert ihr Gesundheitspunkte – erhaltet dafür aber auch Erfahrungspunkte.





Im Laufe des Spiels werdet ihr immer stärker. Mutierte Insekten werden dann bald schon keinerlei Gefahr mehr darstellen. Allerdings solltet ihr den Quälgeistern nicht ausweichen, denn die Erfahrungspunkte werden später noch sehr nützlich sein. An zwei Stellen im Spiel werdet ihr zwei Bosse besiegen müssen. Die Riesenspinne verfügt über 30 Health-Points und der Riesenmarienkäfer über ganze 60 Punkte. Seid also vorbereitet! Falls ihr alle Erste-Hilfe-Kästen aufgebraucht haben solltet, könnt ihr euch mit den gefundenen Münzen an den Getränkeautomaten ein paar zusätzliche Healths-Points gönnen.
Entomophobia bietet eine spannende Geschichte in einer unheimlichen Umgebung. Gefahren können praktisch hinter jeder Ecke lauern. Die Weltraum-Experimentieranlage zu erforschen macht großen Spaß. Allerdings verfügt Episode 1 meines Erachtens über einen zu geringen Schwierigkeitsgrad und lässt den Eindruck eines Tutorials zurück. Auf Episode 2 freue ich mich aber jetzt schon riesig! Schaut euch bei Interesse das Spiel ►hier an.



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