4. Retro-Börse Mannheim | 22.10.2016

(pwc) Die mittlerweile vierte Mannheimer Retro-Börse ist vorbei. Hinter uns liegt ein Vor- und Nachmittag voller lustiger und interessanter Begegnungen. Doch wo fange ich am besten an?

Nun ja, von Anfang an würde ich vorschlagen.

Als Aussteller ist das so eine Sache. Noch vor dem offiziellen Beginn der Börse wird in der Halle schon fleißig gearbeitet. Das ist eine Phase in der jeder mit sich selbst am meisten beschäftigt ist – schließlich soll die Standpräsenz ja pünktlich um 11 Uhr stehen und im besten Fall dem Ansturm der ersten Kunden standhalten. Misslich wäre es dann irgendwie schon, wenn nicht bereits alle Kisten ausgepackt und die Objekte der Begierde ausgelegt wären.

Nachdem um 11 Uhr der Startschuss gefallen ist, füllen sich die Verkaufs- und Ausstellungsräumlichkeiten ziemlich fix. Und es wird wärmer.

Auch dieser Börsentermin hat wieder eine ordentliche Portion Humor und interessante Gespräche vorgehalten. Was war passiert?

  • Eine Verkäuferin hat ganz verdutzt geguckt, als ich meinem Podcastkollegen René hinterher rief, ob er denn nun Kevin mitnehmen würde. Offensichtlich hat sie in der Situation den Zusammenhang zwischen Kevin und Home Alone nicht herstellen können.
  • Verdutzt geguckt hat auch Senad vom Team ►Retroblah. Mit Hudson Hawk als Antwort auf seine Frage nach meinem Lieblings-Game-Boy-Spiel, hat er scheinbar nicht wirklich gerechnet. Aber Leute: Filmumsetzungen müssen echt nicht schlecht sein. Und Hudson Hawk geht da ganz dick mit gutem Beispiel voran.
  • Als ich das ►Chip hits the Fan Festival Poster an die Innenseite der Glastür kleben wollte, hat ein neugieriger Börsenbesucher von außen den Kopf nach innen gestreckt und gefragt, ob ich dort auch anzutreffen sei. Dadurch hat sich die Schiebetür in Gang gesetzt und mir beinahe das halb angeklebte Poster abgerissen. Später habe ich dann erfahren, dass der freundliche junge Herr Chiptune-Artist ►Lando war.
  • Um auch den Verkauf von weniger gefragten Game Boy Spielen anzukurbeln, muss man ab und zu die Fantasie spielen lassen. Kati von ►katis-zock-shop.de hat aus dem offensichtlich harmlosen „Bibi und Tina – Fohlen „Felix“ in Gefahr“ kurzerhand den brutalsten Spieletitel auf dem Game Boy Color gemacht. Schön zu sehen an dem Warnsticker mit dem Hinweis auf die Beinahe-Indizierung.
  • An unserem Nachbarstand wurde Mario Bros. auf einem Atari 2600 abgespielt. Ein besorgter Teilnehmer fragte mich wie dies sein könne und ob da nicht Nintendo etwas dagegen hätte. Als Atari-Vollnoob habe ich nach meiner Logik versucht mit dem Lizenzierungsgeschäft zu argumentieren. Hat ihn aber irgendwie nicht so wirklich überzeugt.
  • Eigentlich sollte ja der VGA gemoddete DMG-01 unser Highlight am Stand sein. Allerdings war er das nach meinem Empfinden nicht. Sicherlich zog er viele neugierige Blicke auf sich. Aber nur „Kennern“ war der Mod direkt offensichtlich.
  • Das eigentliche Highlight an unserem Stand war eine unwiderstehliche Kombination aus der Game Boy Camera und dem Game Boy Printer. Hier hatten Kinder und Erwachsene eine ganze Menge Spaß und haben sich massenhaft fotografieren und natürlich auch auf Briefmarkengröße ausdrucken lassen. Welcome back im Jahr 1998 mit unglaublichen 0,014 Megapixeln.
  • Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch von Zeta-M und Spezel. Zwei User aus dem ►gameboyland.de Forum. Manchmal dauert es viele viele Jahre bis man sich einmal live trifft – und dann direkt zwei auf einen Streich :-)

Die Börse hat uns großen Spaß bereitet und bestimmt sind wir auch das nächste mal wieder in Mannheim vor Ort.

4 Gedanken zu “4. Retro-Börse Mannheim | 22.10.2016

  1. Woua !

    Servus Leute ! Erstmal gratuliere für diese Webseite. Ich komme oft um Interviews über Chiptune Künstler zu lesen. „Keep the good work“ es sind immer spanende un interessante Informationen und Anekdoten.

    Aber ich muß jetzt über dieses Beitrag kommentieren. Was ist dieses SNES Modul mit der GB Camera genau?
    Ein selbst gebautes Super Game Boy 2? Könnte ich ein bisschen mehr darüber lernen?

    Danke im Voraus und Grüße aus Paris

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