Game Boy: Aladdin

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(pwc) 28 Millionen Dollar Budget – 480 Millionen Dollar Einnahmen. 1992 klingelt die Kasse von Disney richtig heftig, und eine Auszeichnung jagt die nächste. Aladdin ist an der Kinokasse ein voller Erfolg – doch nicht nur dort. Könnt ihr euch an die traumhaft schönen Umsetzungen für Super Nintendo Entertainment System und Sega Mega Drive erinnern?

Auch auf dem Game Boy erscheint Aladdin. Dschafar, der böse Berater des Sultans, hält die schöne Prinzessin Jasmin im königlichen Palast gefangen. Seine Absichten sind finster: Mit Hilfe einer magischen Lampe möchte er die Herrschaft an sich reißen. Diese liegt jedoch in einer wundersamen Höhle, zu der nur ein ungeschliffener Diamant Zutritt hat: Aladdin!

Aladdins Abenteuer beginnt mitten im Markttreiben der Stadt Agrabah. Hier wird direkt eines sehr deutlich: Die Animationen der Sprites sind wahnsinnig gut umgesetzt. Unabhängig davon, ob Aladdin rennt, klettert, aus großer Höhe fällt, springt oder mit dem Säbel zuschlägt – Animationen auf diesem Niveau sind auf dem Game Boy eher Mangelware. Das gilt gleichermaßen auch für die Gegner. Die Stadtwache und die Messerwerfer „freuen“ sich über jeden Apfel, der ihnen von Aladdin an den Kopf geworfen wird.

Aladdins Weg führt ihn durch neun aufregende Level: In der Wüste muss er zwei Skarabäusteile ausfindig machen, um später die Höhle der Wunder betreten zu können. Von der Wüste geht es zurück nach Agrabah und dort über die Dächer. Von ganz oben nach ganz unten: Die nächste Station sind die Kerker im Palast des Sultans. Hier ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Eingang der Höhle. Sind wir dort erst einmal im Besitz der Wunderlampe, steht uns eine reißerische Flucht bevor: Riesige Steinkugeln verfolgen uns. Und wäre dies nicht schon genug, gibt es obendrauf eine wilde Fahrt auf dem fliegenden Teppich.

In Dschafars Palast kommt es dann zum finalen Showdown – mit genügend Äpfeln im Gepäck könnt ihr den Bösewicht allerdings bequem aus der Distanz besiegen.

Gern würde ich noch einmal ein paar Level zurückspringen: Achtet im Kerker auf die tollen 3D-Effekte – an Ketten schwingende Kugeln und Stufen, die in den Wänden verschwinden. Wenn dann noch Knochen zum Leben erwachen, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Schauen wir uns die Optionen an: Hier könnt ihr den Schwierigkeitsgrad einstellen und die Musik bzw. Soundeffekte ausschalten. Abhängig davon, welchen Schwierigkeitsgrad ihr gewählt habt, beginnt Aladdin mit mehr oder weniger Leben bzw. Äpfeln. Seine Lebensanzeige wird durch den Rauch aus der Wunderlampe dargestellt – sehr cool!

Die Welt von Aladdin ist nicht nur abenteuerlich und gefährlich, sondern auch magisch. Sammelt Flöten, um Seile zu beschwören. Spielt zwischen den Leveln mit Dschinni um nützliche Items oder kauft Wünsche beim Schwarzmarkthändler.

Aladdin für den Game Boy ist klasse umgesetzt. Die Grafik ist wunderschön, das Spiel läuft sehr flüssig, und der Soundtrack passt wunderbar zur Szenerie. Auch die Level können überzeugen und versetzen uns ganz schnell in eine Welt aus 1001 Nacht. Unbedingt spielen!

Bewertung: 4 von 5.

2 Antworten zu „Game Boy: Aladdin“

  1. Aladdin kenne ich nur auf dem Super Nintendo. Interessant, dass das selbst auf dem Game Boy gut animiert war.

    1. power_channard

      Ja schau es dir unbedingt einmal an. Der Titel lohnt sich wirklich auf dem Game Boy. Die Game Boy Color Version von Aladdin ist übrigens auch sehr zu empfehlen :-)

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