




(pwc) Eine nächtliche Autopanne ist immer eine unangenehme Angelegenheit – besonders, wenn man als Frau allein unterwegs ist. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein Unwetter abzeichnet. Im Auto ausharren möchtest du allerdings auch nicht. Du machst dich auf den Weg in der Hoffnung, Hilfe zu finden.
Eine herrschaftliche Villa liegt auf deinem Weg. Vorsichtig näherst du dich der Eingangstür und klopfst zaghaft an. Niemand scheint auf dein Klopfen zu reagieren. Dann fällt dir auf, dass die Tür nicht verschlossen ist. Du betrittst das Haus.
Auch als du auf dich aufmerksam machst, bleibt jegliche Reaktion aus. Das Haus scheint verlassen zu sein. Und dunkel. Einige Abschnitte wirst du bei Spielbeginn nicht betreten können, da du erst den Schaltkasten finden und die Sicherungen kontrollieren musst.
Neugierig durchstreifst du das Gebäude und lernst dabei die verschwundenen Familienmitglieder kennen. Fotos drücken eine unglaubliche Traurigkeit aus, alte Zeitungsausschnitte zeugen vom Schicksal, dass die Menschen im Haus erleiden mussten. Irgendwann beginnt dein Streifzug verdammt unheimlich zu werden: eine Frau in schwarzem Kleid steht mit dem Rücken zu dir. Als du sie ansprichst, fällt ihr der Kopf ab. Ein sprechendes Skelett am Galgen wünscht sich zurück in die Ritterrüstung und General McTavish, dessen Körper nur noch aus dem Kopf besteht und entfernt an Dr. Carl Hill aus Re-Animator erinnert, empfiehlt dir die Kamera mitzunehmen. Das Blitzlicht sei besonders geeignet, um die Kreaturen im Haus zu vertreiben.
Mit der Streitaxt, die du an der Ritterrüstung findest, lassen sich Holzkisten zerschlagen. Diese können Informationen zur Familie enthalten, aber auch nützliche Gegenstände, die dich im Spiel weiterbringen. So wird im Bücherregal ein Buch vermisst. Stellst du es zurück, wird ein versteckter Schalter aktiviert, der eine Geheimtür öffnet.
Bitterroot ist ein recht kurzes, aber intensives Spiel. Der Gruselfaktor steht im Vordergrund, denn du weißt praktisch nie, was dich hinter der nächsten Tür erwartet. Richtig schlimm ist das Ende des Spiels: hier werdet ihr mit einer Situation konfrontiert, die nicht abzusehen war. Wer sich selbst gerne gruseln möchte, lädt sich das Spiel ►hier herunter.



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