




(pwc) Das ursprünglich von Mastertronic Ltd. im Jahr 1984 veröffentlichte C-64 Spiel Bionic Granny hat eine Story, wie man sie wohl am ehesten von den Troma-Filmstudios erwarten würde:
Eine Oma lauert vor dem Schultor und wartet darauf, ahnungslose Kinder zu erschrecken. Um 16 Uhr ist Schluss mit dem Unterricht und dann beginnt ihr Treiben. Trotz aller Bemühungen des Schulpersonals, gelingt es ihr manchmal, die Kinder mit ihrem laserbetriebenen Regenschirm zu berühren.
Das Spielprinzip ist recht simpel. Am oberen Bildschirmrand befindet sich das Schulgebäude, aus dem sich die Kinder völlig unberechenbar zum unteren Bildschirmrand bewegen. Die horizontale Straße wird von einem Schullotsen mit Warnweste und Kelle abgelaufen. Die Kelle dient dabei als Waffe gegen die Oma.
Du selbst steuerst die Bionic Granny am unteren Bildschirmrand und versuchst so viele Kinder wie nur möglich abzufangen. Je erwischtem Kind gibt es einen Punkt auf den Zähler. In regelmäßigen Abständen erhöht sich die Geschwindigkeit des Spiels.
Weder der Schullotse noch die Oma können sich vertikal nach oben oder unten bewegen und bedienen nur ihre eigene horizontale Ebene.
Das Spiel endet, sobald die drei Leben der Oma aufgebraucht sind. Vielleicht endet das Spiel auch, wenn ein bestimmter Highscore erreicht wird. Theoretisch könnten bis zu 999 Punkte gesammelt werden. Wer dies gerne einmal testen möchte – nur zu. Bei 103 Punkten war für mich Schluss.
Bionic Granny ist so simpel, dass es bereits nach wenigen Minuten beginnt langweilig zu werden. Den Ton schaltet ihr am besten gleich ab. Das Budget-Spiel, dass seinerzeit für £1.99 GBP auf Kassette verkauft wurde, ist seinen Preis wert – mehr aber auch nicht. Habt ihr Interesse als garstige Oma den Kinderschreck zu spielen? Dann ladet euch das Spiel ►hier herunter.




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