Black Castle II | 7FH

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(pwc) Sechs Jahre nach dem fulminanten ►Black Castle, überrascht uns 7FH mit der Fortsetzung. Im ersten Teil besiegte Ritter Aric den finsteren Hexenmeister Malakar in der schwarzen Burg. Doch der Sieg war trügerisch: Malakar überlebte verborgen im Schatten und sammelte neue Kräfte. Nun ist er zurück und stärker denn je.

Mit einem Ritual will der Hexer die Welt in ewige Nacht stürzen. Er hat Lyra, Arics Schwester, als sein Opfer auserwählt. Aric schwört Rache. Mit seiner alten Klinge macht er sich erneut auf den Weg zur schwarzen Burg, um seine Schwester zu retten und Malakar endgültig zu besiegen.

Insgesamt bietet Black Castle II fünf Level und damit eines mehr, wie der Vorgänger: die Eingangshalle, die dunklen Höhlen, die Bildergalerie, die Bibliothek und die heilige Kapelle. Auf dem Weg durch die Burg begegnen euch allerlei Kreaturen, die Aric an den Waffenrock wollen: Fledermäuse, Skelette, Mumien, der Sensenmann oder eklige Raupen. Doch keine Sorge: Aric kann im Laufe seines Abenteuers auf diverse Waffen zurückgreifen. Bei Spielbeginn ist das die Wurfklinge, die als Standardwaffe dient und euch selbst nach einem Ableben zur Verfügung steht. Auch die Keule und die Axt sind wieder mit von der Partie. Beim Einsatz der Waffen solltet ihr deren Flugbahn bedenken. So schießt die Wurfklinge einfach geradeaus, während die Axt halbkreisförmig auf ihre Gegner trifft. Sobald ihr im Spiel eine neue Waffe einsammelt, ersetzt diese die davor genutzte.

Insgesamt stehen euch für das Spiel zwei Leben zur Verfügung, die jeweils aus vier Herzen (Trefferpunkte) bestehen. Am Ende eines Levels wartet ein Bosskampf auf euch. Die Angriffsmuster der Bosse sind einfach zu durchschauen. Beim ersten Boss ist mir gar eine Position aufgefallen, an der ihr nicht getroffen werdet und absolut sicher seid.

Etwas gemeiner wirken die neuen Konfrontationen durch die Level selbst: ein beweglicher Boden, der euch unter Umständen zermatscht. Oder die ausgelöste Stachelwand, die Alric zwingt in Bewegung zu bleiben und ihn sehr gerne aufspießen würde. Lasst ebenfalls bei den Plattformen Vorsicht walten. Diese können auch teleportieren oder herabfallen.

Was ebenfalls aus Black Castle übernommen wurde, sind versteckte Diamanten und Herzen. Einige befinden sich gut sichtbar auf höhergelegenen Ebenen im Level und andere halten sich im Mauerwerk versteckt. Erst wenn ihr den bestimmten Mauerteil mit eurer Waffe zersprengt, wird die Überraschung sichtbar.

Black Castle II hat mich voll überzeugt. Es ist dem Vorgänger recht ähnlich, was ich dem Spiel als Vorteil anrechne. Die Hintergrundmusik passt perfekt zum Setting und sorgt für die nötige Fantasy-Stimmung. Gegenwärtig wird Black Castle II als kostenfreier ►Download angeboten. Insgeheim hoffe ich aber sehr, dass noch eine physische Version nachgereicht wird.

Bewertung: 5 von 5.

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