Alentejo Tinto’s Law | Loading Studios

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(pwc) Willkommen im 19. Jahrhundert. Unter der glühenden iberischen Sonne tut sich ein europäischer Western auf – ganz klassisch mit Schießereien, einem Besuch in der Taverne, heißer Schmuggelware und einem entgleisten Zug. Doch der Reihe nach:

Als Gildo Mata triffst du im Dorf Tinto ein – und damit auch in der Region Alentejo, die im Süden von Portugal liegt. Dein erster Gedanke: Joses Taverne besuchen. Von ihm erfährst du von den Machenschaften des „Barons“. Plötzlich springt ein nervöser Besucher vom Stuhl auf, um schnellstens die Taverne zu verlassen. Doch du vereitelst dies und erschießt den Kerl. Du erfährst, dass der Baron seine Augen und Ohren überall hat und seine Männer stark wie Ochsen sein sollen. Sein Anwesen soll einer Festung gleichen. Es sei sehr schwer hineinzugelangen und praktisch unmöglich wieder herauszukommen. Ein betrunkener Gast erwähnt, dass der Baron nur wegen des beliebten Rotweins so mächtig ist – ohne ihn wäre er ein Nichts.

Gildo schmiedet den Plan, Baron Tinto zu stürzen und den Dorfbewohnern die Freiheit zu schenken. Von Jose erhält er den Tipp, im Dorf nach Pepe Ausschau zu halten. Pepe, der früher mal Bergarbeiter war, ist der findige Mann vor Ort. Er weiß, wo man vieles herbekommt (sofern er es nicht schon besitzt). Ebenfalls hätte er wertvolle Informationen zu den regelmäßigen Weinlieferungen an den Baron.

Auf der Suche nach Pepe triffst du auf allerlei kuriose Dorfbewohner. Zum Beispiel den aufdringlichen Verkäufer, der dir unbedingt einen Hut andrehen möchte. Oder den Zeitungsjungen, dessen Zeitung du nicht kaufen möchtest und deswegen von ihm das Angebot erhältst, nur die wichtigsten Seiten zu erwerben. Auf einem Spielfeld erfährst du von der neumodischen Sportart „Fußball“. Der Gentleman ist sich sicher, dass diesem Sport eine erfolgreiche Zukunft blüht. Er tritt als Trainer auf und kümmert sich um die beiden Jungs Christiano und Ronaldo.

Pepe steht vor einem Geschäft und er bittet dich den gestohlenen Ring seiner Frau wiederzubeschaffen. Dieser befindet sich im Besitz von spanischen Banditen, die sich auf dem Friedhof versteckt halten. Als Dank erhältst du von ihm Informationen zu den Weinlieferungen an den Baron.

Als du den Ring zurückgibst, erfährst du folgendes: Mit Beginn der Dämmerung fährt ein Kohlezug durch das Dorf. In einem der Wagen werden Fässer mit Rotwein geschmuggelt. Deine Idee ist es mit Hilfe eines Pferdes den Zug zu überfallen. Pepe macht einen anderen, explosiveren Vorschlag: Die Gleise mit TNT zu sprengen und damit den Zug zwangsweise stoppen.

Um TNT herstellen zu können, benötigt Pepe folgende Materialien: Nitroglycerin und Schießpulver. Nitroglycerin findest du am Ende der Tunnels in der verlassenen Kupfermine im Süden des Dorfes. Schießpulver in einer Höhle im Norden. Doch aufpassen: In der Mine lauern aggressive Fledermäuse und in der Höhle schießwütige Spanier. In einer für dich gefährlichen Situation, bekommst du das Leben gerettet. Dolores aka Maneta ist eine hinterlistige Frau. Du wärst ein Narr, sowohl ihre Intelligenz als auch ihre Kampfkünste auf die Probe zu stellen. Doch eines habt ihr gemeinsam: Den Hass auf den Baron und seine Handlanger! Mit ihr planst du die Sprengung der Gleise.

Nachdem du Pepe die beiden Materialien ausgehändigt hast, macht er TNT daraus. Er erklärt dir, dass du den Sprengstoff strategisch einsetzen musst. Und zwar so: Folge den Schienen nach Westen. Dort findest du den richtigen Punkt, um nicht gesehen zu werden.

Nach der Übernachtung im Zelt mit Dolores, begebt ihr euch beide nach Westen, folgt den Schienen und verlasst das Dorf. Eine dunkle Verfärbung der Schienen zeigt euch den Punkt, an dem das TNT platziert werden muss. In Deckung hinter einem Baum sprengt ihr die Schienen auf. Der Zug entgleist und der Schaffner rennt aufgeregt umher, da er nun die versteckte Weinlieferung nicht mehr pünktlich an den Baron ausliefern können wird. Gildo und Dolores plündern in der Zeit den Wagen und schaffen die Weinfässer ins Camp. Auf den großen Erfolgt, stoßen sie erst einmal in Joses Taverne an.

Da erscheinen plötzlich zwei Schergen des Barons und fordern Gildo „freundlich“ auf mit ihnen zu kommen. Der Baron würde gerne von Angesicht zu Angesicht mit ihm sprechen – und du willigst ein.

Tinto versammelt sich mit seinen Männern vor seinem Anwesen und macht dir ein unmoralisches Angebot: Du sollst zukünftig als sein Bodyguard arbeiten. Er argumentiert: Ein starker Mann wie du möchte er lieber auf seiner Seite wissen als gegen ihn kämpfen zu müssen. Du bittest um etwas Bedenkzeit. Im Camp erzählst du Dolores von dem Angebot und bestätigst ihr, dass dein Hass auf Tinto dadurch nur gewachsen sei.

Alentejo Tinto’s Law, ist die erste von zwei Episoden und endet an dieser Stelle. Die Geschichte wird in ►Alentejo: The Tinto & The Ugly fortgesetzt. Insgesamt gefällt mir das Wild Wild West-Setting sehr gut. Vor allem die Schieberätsel in der Mine und der Höhle haben es mir angetan. Leider ist der Soundtrack weniger passend. Auch den Spielumfang hätte ich mir etwas größer gewünscht. So vermittelt das Spiel doch eher einen übersichtlichen Eindruck. Die Dialoge mit den NPCs im Dorf sind außergewöhnlich lustig geschrieben. Wenn ihr selbst einmal Blei in der Luft schnuppern wollt, ladet euch das Spiel ►hier herunter.

Bewertung: 3 von 5.

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