




(pwc) Zusammen spazieren sie in einer Vollmondnacht eine enge Kopfsteinpflasterstraße entlang. Die Blicke der Charaktere sind sehr wirr – der erlebte Horror scheint nicht spurlos an den Dreien vorbeigegangen zu sein. Im Hintergrund bewegen sich Fledermäuse, eine grimmige Eule und eine vor Schreck erstarrte Katze.
Welch furchtbar gruselige und spannende Abenteuer dürften den Freunden noch bevorstehen – und vor allem: Was wird mich als Spieler erwarten?
Beim Anblick des Covers zu On the Tiles könnte man sich so einiges vorstellen, vor allem, wenn erstmals die Charaktere Franky (aus Dr. Franken), Joe (aus Joe & Mac / Caveman Ninja) und Dirk (aus Dragon’s Lair) aufeinandertreffen. Bei On the Tiles handelt es sich jedoch ganz und gar nicht um ein gruseliges Jump’n’Run, in dem man in die Rollen der drei Freunde schlüpfen könnte, sondern um ein Schiebebild-Puzzlespiel.
32 Bilder wollen in vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden gelöst werden. Um das Spiel etwas spannender zu gestalten und uns vom gnadenlos ablaufenden Countdown abzulenken, tauchen ab und an auf dem Schiebebild diverse Gimmicks wie Bomben, versteckte Fallen, Bonuszeit etc. auf – zumindest, wenn man zuvor den normalen Modus gewählt hat. Zur Auswahl steht auch der „Spiele-gegen-die-Uhr“-Modus. Hier verzichtet der Game Boy auf sämtliche Möglichkeiten, uns das Spiel noch schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist.
Sollte eine Bombe auf einem der Bildfelder erscheinen, heißt es erst einmal: alles stehen und liegen lassen. Bevor der Countdown auf der Bombe abläuft, müsst ihr das entsprechende Feld bewegen – ansonsten gibt es direkt ein Game Over in Form der „Kaboom-Explosionswolke“. Wichtig sind auch Uhren, die euch zusätzliche Zeit gutschreiben. Auch ein Gewicht solltet ihr einsammeln – die einzige nützliche Waffe gegen den verrückten Professor. Dieser taucht ab und an auf und mischt euer Schiebebild kräftig durcheinander. Schiebebilder fand ich schon immer doof. Früher gab’s diese in der Micky Maus, auf Kindergeburtstagen oder in der 1-DM-Wundertüte am Kiosk. Spaß gemacht hat mir dieses Spielprinzip nie – vielleicht fehlt mir auch einfach die Geduld. Grundsätzlich ist
On the Tiles ein grafisch sehr hübsches, aber auch sehr stressiges Spiel. Die Zeit läuft gnadenlos herunter, und die Hintergrundmusik tut ihr Übriges, um euch die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben.




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