Guns & Riders | J.M. Climent

(pwc) Klassische Game Boy Spiele mit Wild-West Setting gibt es meines Wissens gar nicht mal so viele. Klar, auf Anhieb fällt einem sofort Lucky Luke ein und vielleicht noch die Western-Stage in Tiny Toon Adventures: Montana’s Movie Madness. Auch in Animaniacs finden wir ein Wild-West Level. Aber darüber hinaus?

Umso erfreulicher habe ich auf Guns & Riders reagiert. Das Homebrew-Spiel wurde von J.M. Climent programmiert und stammt aus diesem Jahr.

Im Spiel steuert ihr den Sheriff draußen durch die Prärie und müsst verhindern, dass Banditen eure Stadt erreichen. Zielführend im Spiel ist ganz klar der Schusswaffengebrauch. Pro Abschuss erhaltet ihr einen Punkt – Kenner wissen hier bereits auf was das hinauslaufen wird ;-)

Richtig, Guns & Riders ist ein Spiel das man auf Highscore spielt. Während der Bildschirm nach rechts scrollt braucht ihr eigentlich nichts weiter tun, als möglichst in Bewegung bleiben, dabei versuchen selbst nicht getroffen zu werden und natürlich viele Abschüsse erzielen.

Der Revolver fasst 5 Kugeln. Jeder abgegebene Schuss regeneriert sich nach kürzester Zeit wieder – so habt ihr die Gewissheit, dass euch die Kugeln zumindest schon einmal nicht ausgehen werden. Der Haken dabei: verballert ihr die ganze Trommel braucht es eben schon seine Zeit bis ihr wieder über volle 5 Kugeln verfügt. Zeit, die euch unter Umständen fehlt um der Situation Herr zu werden.

Nur ein Treffer aus dem Lauf einer Banditen-Waffe genügt und ihr geht Game Over. Aber nicht nur das: sollte es ein Bandit schaffen sich erfolgreich am Sheriff vorbei zu schmuggeln und verlässt er den linken Bildschirmrand, wird euch ein Sheriffstern abgenommen. Insgesamt stehen euch 5 Sterne zur Verfügung. Sind alle Sterne aufgebraucht heißt es: Game Over!

Guns & Riders ist ein kurzweiliges Spiel auf der Jagd nach Punkten. Dank fehlender Pause-Funktion seid ihr durchgehend gefordert und gezwungen euch bei der Punktehatz möglichst auf den Bildschirm zu konzentrieren. Die Grafik ist hübsch gepixelt – die Prärie bietet alles was ein Wild-West Setting benötigt: Kakteen, mächtige Felsen im Hintergrund, Galgen im Vordergrund und kleine Tierschädel. Bei der BGM hätte ich mir einen stärkeren Bezug zum wilden Westen gewünscht. Aber für ein Homebrew-Spiel darf man nicht meckern sondern muss froh sein, dass es Hintergrundmusik überhaupt ins Spiel geschafft hat.

Hier geht’s zum ►Download (mirom.gb auswählen!)

EDIT vom 18.11.2017: das Spiel ist mittlerweile sogar auf ►Cartridge erhältlich.

Ein Gedanke zu “Guns & Riders | J.M. Climent

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.