Krachwalze | Föjetong

Krachwalze
Föjetong
Release: 21.05.2017
Hier bestellen: krachwalze.bandcamp.com

  • „Krachwalze, das ist der Versuch nicht nur die Menschen, sondern die ganze Welt ein klein wenig schlechter zu machen“
  • „Immer wenn ich Krachwalze höre kriege ich Lust etwas anzuzünden“
  • „Ich habe das Gerede vom Untergang des Abendlandes eigentlich immer für Unfug gehalten – bis ich dann die neue Platte von Krachwalze gehört habe“

(pwc) So die einleitenden Worte im Introtrack und die eigentlich gar nicht mal so fernab meiner Bewertung sind. Um euch emotional auf den folgenden Text vorzubereiten ein kleiner Hinweis: Krachwalze produzieren Chiptunes via klassischem Game Boy und LSDJ in Kombination mit E-Gitarre, Schlagzeug und brachialer Stimmengewalt. Die Musik von Krachwalze ist anders, gar ungewöhnlich im Vergleich zu der Art Chiptunes die ihr vielleicht gewohnt seid.

Was erwartet euch beim Föjetong Album?

Ziemlich harter Stuff auf 21 Tracks (abzüglich Intro/Outro), Schreierei vom Feinsten, politisch motivierte Texte, schnelle Gitarren-Riffs und toll platzierte Einspieler. Zwei Beispiele gefällig? Track 2 (Konnotation) beginnt mit folgender Konversation:

„Hey du, an die Arbeit!“
„Ha, halt’s Maul“
„Was war das?“

Weiter geht’s brutal deathmetalmäßig und immer wieder schönes Gepiepse vom Game Boy dazwischen. Auch schön: Track 6 (Depression). Käptn Blaubär fragt in die Runde: „Hey hoh, was ist denn hier los?“ – abschließen tut das Lied mit „dann fick dich doch selbst“.

Meine Lieblingstracks sind übrigens 5 (Geld & Freiheit), 7 (Lager) und 14 (Kunstfreiheit) – richtige Bretter von denen ich mir auch eine Instrumentalversion wünschen würde. Als ich bei Track 10 (Jörg) angekommen bin, ist kurzzeitig ein Funke Hoffnung aufgekommen, dass Krachwalze auch anders können und wollen. Zumindest die erste Minute haben sie gut durchgehalten – dann geht’s aber konsequent screamomäßg weiter.

In Track 22 (Karotte) erfahrt ihr, was der Esel mit dem reich werden zu tun hat, wieso er nicht an die Karotte gelangt und damit ein Opfer für alle bringt.

Neben meinem Prädikat „nur für den besonderen Geschmack“, gibt’s von der Mama im Outro ein „gut“. Für das politische Statement.

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