Game Boy: Darkwing Duck angespielt

(pwc) „Zwo, Eins, Risiko!“ – mehr muss man eigentlich gar nicht sagen und jeder weiß direkt Bescheid. Natürlich ist die Rede von Darkwing Duck, dem Schrecken der Nacht. Seit Anfang der 90er Jahre gehört Disneys Verbrechensbekämpfer zu den Zeichentrickfiguren, die man unbedingt im Fernsehen oder im Comic erleben muss. Auch mehr als 25 Jahre später hat er meiner Meinung nach nichts von seiner Coolness eingebüßt.

Wir schreiben das Jahr 1993: Darkwing Duck erscheint für unseren Lieblingshandheld. Dabei orientiert sich das Spiel sehr nahe am NES-Original.

Eine einzige Katastrophe: in ganz St. Erpelsburg treiben sich zwielichtige Gestalten herum die uns Nerven kosten. Direktor Julius Ganter von der Anti-Verbrechensorganisation S.H.U.S.H. ist sich sicher: die geheime kriminelle Organisation F.O.W.L. ist hierfür verantwortlich.

Um schnell die Hotspots der Stadt zu erreichen, fliegt uns Bruchpilot Quack zielsicher ins Missionsgebiet. Die ersten drei Stationen dürfen wir in beliebiger Reihenfolge auswählen. Es gibt viel zu tun, denn in St. Erpelsburg läuft einiges aus dem Ruder:

  • Quacker Jack blockiert den Bau der neuen Brücke
  • Wolfduck wütet durch das Zentrum der Stadt
  • SOS-Ruf aus den Abwasserkanälen. Liquidator ist auf freiem Fuß
  • Etwas Seltsames geht in den Wäldern vor sich. Das könnte die Arbeit von Buxbaum sein
  • Megavolt und seine Henchmen rauben die Lagerhäuser am Kai aus
  • Moliarty entwickelt eine monströse neue Maschine im Turm
  • Eisenbeiß versteckt sich auf der schwimmenden Festung von F.O.W.L.

Darkwing Duck macht sich direkt auf den Weg. Was für die Turtles die Fußsoldaten sind, sind für ihn die Eggmen. Die Handlanger sind hinter fast jeder Ecke anzutreffen. Aber nicht nur Eggman begegnen uns in den insgesamt sieben Leveln – auch Flaschengeister, bewegliche Ritterrüstungen, Fledermäuse oder Roboter-Schildkröten stellen sich uns in den Weg.

Bewaffnet ist Darkwing mit seiner Gas-Pistole und natürlich dem kugelabwehrenden Cape. Die Steuerung ist recht simpel: mit A wird gesprungen, mit B geschossen. Via Select-Taste wechseln wir von der Standardwaffe zur Spezialwaffe.

Bei Spielbeginn stehen uns drei Leben zur Verfügung. Pro Treffer verlieren wir ein Viertel eines Herzens. Sind alle Viertel aufgebraucht, verlieren wir ein Leben. Glücklicherweise sind im Spiel etliche sammelbare Items versteckt – und nicht nur solche die uns regenerieren: Erste Hilfe Sets, Gaskartuschen oder auch einfach nur Gold und Diamanten für das Punktekonto.

Capcom-typisch ist das Gameplay sehr ordentlich umgesetzt worden. Das Spiel ist zwar ziemlich fordernd – aber nicht unfair. Wer zum Beispiel problemlos Mega Man durchzockt, wird mit Darkwing Duck keinerlei Schwierigkeiten bekommen.

Coole Motorrad-Animationen und die mitreißende Musik runden das Spiel ab.

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