Game Boy Color: Aliens Thanatos Encounter

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(pwc) Eine Gruppe Marines kehrt von ihrer Trainingsmission zur Erde zurück. Auf dem Rückweg empfängt sie ein Notsignal, das der Frachter Thanatos aussendet. Doch alle Versuche, Kontakt mit dem Schiff aufzunehmen, scheitern, und so entschließen sich die Marines, anzudocken und die Thanatos zu betreten. Dort treffen sie auf panische Besatzungsmitglieder – doch auch eine andere Lebensform befindet sich an Bord.

Und zwar nicht zu knapp! Auf dem gesamten Frachter gilt erhöhte Alarmbereitschaft. Niemand kann sich seiner Sicherheit gewiss sein, die Gefahr lauert hinter jeder Ecke. Selbst vor den Besatzungsmitgliedern sollte man sich in Acht nehmen: So mancher trägt einen Chestburster in sich.

Unmittelbar werdet ihr auf eure erste Mission vorbereitet. Der Docking Hangar soll dem Team als Kommandoposten dienen. Hierfür ist es allerdings notwendig, den kompletten Bereich von unerwünschten Besuchern zu befreien. Dies gilt sowohl für Besatzungsmitglieder als auch für Aliens.

Für alle zwölf Level stehen euch fünf Marines zur Verfügung (Corporal, Cadet und drei Privates). Sinkt die Lebensanzeige eines Marines auf 0, gilt er als „gefangen“ und darf seine verbleibende Spielzeit tief im Hive der Alien Queen verbringen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, könnt ihr euer Team mit durchschlagkräftigen Waffen ausstatten. Grundsätzlich ist jede Hand frei belegbar – lediglich der Flammenwerfer und die Smart Gun erfordern beide Hände. Es wird nicht lange dauern, bis ihr den ersten Feindkontakt habt. Zu Beginn sind es hauptsächlich Facehugger, Chestburster, Dronen und Soldier, mit denen ihr konfrontiert werdet. Später kommen zusätzlich Soldier-Bosse, Advanced-Soldier-Bosse, Guardian-Bosse und schließlich die Alien Queen hinzu.

Die Bewaffnung kann sich sehen lassen: Von der Hand Gun über die Pulse Rifle, die Shotgun und den Granatwerfer bis hin zum Incinerator und der mächtigen Smart Gun steht euch eine brauchbare Waffenkammer zur Verfügung. Haltet ihr euch in der Cargo Bay auf, dürft ihr zusätzlich auf den Power Loader zugreifen, der euch mit einem eigenen Energiebalken schützt.

Die Marines besitzen übrigens unterschiedliche Parameter. So ist Private Vanora am widerstandsfähigsten und Private Shiro am schnellsten. Die schlechtesten Werte besitzt Cadet Jorell. Bedenkt dies, bevor ihr euch mit einem Marine eurer Wahl in das nächste Level stürzt.

Um im Kampf gegen die Alienbrut erfolgreich zu sein, bietet es sich außerdem an, einen passenden Schussmodus einzustellen. Hier könnt ihr zwischen Free, Strafe und Locked wählen. Der Free-Modus bietet euch alle Freiheiten – hier könnt ihr euch während der Bewegung in alle Richtungen drehen und feuern. Im Strafe-Modus könnt ihr euch ebenfalls frei bewegen, allerdings wird stets dasselbe Ziel anvisiert. Solange ihr schießt, feuert ihr in die Richtung, in die ihr blickt. Der Locked-Modus lässt das Feuern während der Bewegung hingegen nicht zu. Um Schüsse abzugeben, seid ihr hier gezwungen, stehen zu bleiben.

Aliens: Thanatos Encounter ist ein eher hektisches Spiel. Wer hier nicht dauerhaft in Bewegung bleibt, riskiert sein Leben. Auch seid ihr gut beraten, trotz der durchschlagkräftigen Bewaffnung nicht die direkte Konfrontation mit den Außerirdischen zu suchen. Denn die können einiges einstecken. Erledigt die Viecher am besten aus der Distanz und zieht euch zwischendurch immer wieder etwas zurück. Die Vogelperspektive wird sicherlich nicht jedermanns Sache sein, und auch das sich nur wenig abwechselnde Spielprinzip kann trotz verschiedener Missionsziele auf Dauer nicht vollends überzeugen. Unbedingt gespielt haben muss man Aliens: Thanatos Encounter meines Erachtens nicht – Fans der Filmreihe sollten dennoch einen Blick riskieren.

Bewertung: 2 von 5.

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