Traumatarium | Horatiu.nyc

(pwc) Im Königreich bricht eine Hungersnot aus. Brunnen versiegen, Vieh stirbt und der Boden ist zwischenzeitlich so tödlich wie die Pest selbst, die das Königreich zusätzlich in Gefahr bringt. Gerüchte machen die Runde über ein jahrhundertealtes Böse, das in den Bergen wiedererwacht ist und auf das Königreich herabblicken würde. Ein Übel, das nur Krieg und Hunger kennt. Der Königin des Reiches war sofort klar, dass in diesem Fall nur ein wahrer Champion helfen kann. Und so rief sie ihren mutigen Helden, der das Böse besiegen sollte.  

Bei Traumatarium handelt es sich um einen rudimentären Dungeon-Crawler. Beim ersten Durchspielen kamen mir Spiele wie Wizardry, Ultima Underworld oder Etrian Odyssey in den Sinn. Auch an das Brettspiel Hero Quest musste ich direkt denken.

Insgesamt gilt es im Verlies zehn zufällige Räume zu überleben. Bei jedem neuen Spiel werden die Räume anders angeordnet – für Abwechslung ist also gesorgt, da so schnell kein Spiel dem anderen gleicht. Am Spielprinzip ändert das zwar nichts, allerdings trefft ihr so nicht immer auf dieselben Orte.

Jeder Raum erklärt in wenigen Worten, was ihr vor euch seht. So trefft ihr zum Beispiel auf eine zerbrochene Wand, aus der gespenstisches Heulen erklingt oder auf eine schwach beleuchtete, längst vergessene und leere Waffenkammer.

Habt ihr einen Raum betreten, stehen euch grundsätzlich zwei Optionen zur Verfügung: diesen durchsuchen oder wieder verlassen. Daneben sind mir aber auch zwei Ausnahmen bekannt. Während ihr die Stahlgitter nur durchsuchen könnt, müsst ihr euch bei der Gabelung im stockfinsteren Tunnel für einen der Wege entscheiden.

Wenn ihr euch fürs Durchsuchen entscheidet, können mehrere Ereignisse ausgelöst werden. Im besten Fall findet ihr Lebensmittel (Food) und Verbände (Bandages). Meistens wird aber nur ein Gegenstand gefunden. Ganz selten entdeckt ihr einen Scimitar (Säbel). Ebenfalls oder alternativ könntet ihr einem Monster begegnen: Leichenhaufen, Sirenen, Orks und Skelette kommen relativ oft vor.

Solltet ihr auf die Suche verzichten und den Raum lieber gleich wieder verlassen wollen, muss euch das nicht unbedingt schützen. Auch beim Verlassen sind gegnerische Angriffe durchaus möglich.

Um euren gesundheitlichen Status im Auge zu behalten, drückt in den Räumen einfach die Start-Taste. Dort ist die Vitalität am Krug (Food) und die Gesundheit am Herz (Verbände) ablesbar. Wie viele Nahrungsmittel und Verbände zur Regeneration zur Verfügung stehen, ist ebenfalls ersichtlich. Um den Endkampf zu überleben, solltet ihr euch einen kleinen Vorrat anlegen. Versucht also die einsammelbaren Fundstücke mit Bedacht einzusetzen.

Die Vitalität ist der Gesundheit übergeordnet. Ihr müsst essen, damit diese nicht abnimmt. Kampfschaden erfolgt aber leider meist zu Lasten der Gesundheit. Ist dieser Balken aufgebraucht, sterbt ihr und das Spiel endet sofort!

Mit etwas Glück (oder Pech) trefft ihr auf den rot glänzenden Wasserfall, die in einem heiligen Licht erstrahlende Statue oder die fremde Frau. Vom Wasserfall könnt ihr trinken und euch damit vollständig heilen oder auch erkranken. An der Statue dürft ihr ein Gebet sprechen. Entweder ihr genest oder erkrankt. Bei der fremden Frau habt ihr hingegen nur eine Drittel-Chance, dass die Begegnung positiv verläuft. Sie heilt euch, greift an oder schickt ein fremdes Monster ins Rennen.

Auf eurem Weg durch das Verlies können euch Räume auch mehrmals begegnen. So ist mir beispielsweise zweimal hintereinander die fremde Frau erschienen. 15 verschiede Räume sind durchsuchbar. Gegnertypen sind mir leider bisher nur sieben aufgefallen. Neben den bereits vier genannten, wären das der Erhängte und die fremde Frau (greifen eher selten an) sowie der Endboss. Hier hätte ich mir ein paar weitere bekannte Gegner gewünscht, wie zum Beispiel Ratten, Schleimwesen, Mumien oder auch Vampire.

Da das Spiel auf enorme positive Resonanz gestoßen ist, wird der Umfang gegenwärtig erweitert. Was bisher bekannt ist: zukünftig wird man tief in den Wald vorstoßen können. Dort warten unter anderem schleimige Sümpfe, dichter Nebel und ein Friedhof auf uns. Ebenfalls kommt es zu Begegnungen im Stadtzentrum mit Gasthaus, Einkaufsladen, Waffenschmiede und vermutlich einer Möglichkeit Glücksspiel nachzugehen.

Traumatarium hat mich zurück in die 90er Jahre befördert, als ich mit Freunden bei Kerzenlicht und mittelalterlicher Musik Hero Quest gespielt habe. Das Spiel schafft es ganz wunderbar, die unheimlichen Begegnungen im Verlies zu visualisieren. Die Grafik wirkt dunkel und bedrohlich. Eure Eintrittskarte ins Verlies könnt ihr euch ►hier kostenfrei abholen.

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