




(pwc) Elmyra und Montana Max haben die böse Absicht, alle Süßigkeiten der Welt an sich zu reißen. Zur Durchführung dieses Planes haben sie einen Bonbonsammelroboter konstruiert – Stubby. Aber irgendetwas geht in Stubbys Schaltkreisen kaputt und plötzlich durchschaut er Elmyras und Montana Max‘ bösen Plan.
Stubby wendet sich voller Hoffnung an Dizzy und bittet ihn um Hilfe. Dizzy soll Stubby dabei helfen Bonbons zu sammeln, allerdings nicht für Elmyra und Montana Max, sondern für Stubby selbst. Denn der viele Zucker kann ihm die nötige Kraft geben, eines Tages den beiden Widersachern gegenüberzutreten und ihren gemeinsamen Plan zu vereiteln.
Insgesamt musst du dich durch 5 Welten kämpfen, die jeweils aus 5 Leveln bestehen. Das Abenteuer beginnt in den Tiny Toon Adventures Studios, führt dich durch die eiskalte Eislandschaft, über die Dächer der Stadt, in Gogo Dodos verrücktes Wackyland und zum Schluss an die Looniversity. Zu Beginn eines jeden Levels erhältst du von Stubby eine kurze Einführung mit hilfreichen Tipps. Die eigentliche und hauptsächliche Rolle von Stubby ist aber eine ganz andere: er fungiert im Spiel als „Süßigkeiten-Container“ und wartet nur darauf, dass du ihm die Leckereien vorbeibringst.
Die Süßigkeiten sind auf dem kompletten Spielfeld verteilt. Um die Jagd etwas spannender zu gestalten, gilt es die Sammelei nicht nur in einem knappen Zeitfenster abzuschließen, sondern auch diversen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Bei Förderbändern, Ventilatoren, Falltüren oder auch beweglichen Plattformen müsst ihr vorsichtig agieren. Daneben halten sich ein paar bekannte Charaktere auf dem Spielfeld auf, die auf Dizzy gar nicht gut zu sprechen sind: Plucky, Hamton, Sweetie, Streuner, Gogo Dodo und Sneezer. Streuner, dessen englischer Name Furrball lautet, wird im Spiel leider wortwörtlich mit Pelzball übersetzt.
Mit der A-Taste lässt sich ein Wirbelangriff ausführen, mit dem ihr Gegner kurzzeitig verwirrt zurücklasst. Nutzt diese Chance, um euch in eine sichere Position zu begeben. Drückt ihr die B-Taste, aktiviert ihr einen kleinen Freund: den Bücherwurm. Er ist in der Lage Schalter zu betätigen.
Während sich Dizzy über das Spielfeld bewegt, lösen unterschiedlich stark eingefärbte Spielfelder Punkte aus, sobald du über die Felder läufst. Die dunkelsten Felder sind am wertvollsten. Diese Technik ist zentraler Bestandteil in den Boss-Abschnitten. Nach dem jeweils 5. Level einer Welt, erscheint deren Endgegner, den Dizzy passiv besiegt muss. Schaffst du es alle Spielfelder einheitlich zu färben, ist der Boss erledigt. In diesen Kämpfen geht es mal mehr und mal weniger fair zu. Während der Roboter Orbus nur eine sehr geringe Gefahr darstellt, kann man im Kampf gegen King Jelly schier verzweifeln.
Hart aber auch sehr cool ist die Konfrontation mit Son Mite, dem Feuerrad und Geist des Sonnenlichts. Der Boss verfärbt sich im Kampf von gelb nach blau und lila und agiert dabei immer aggressiver.
Neben etlichen Gefahren, bietet das Spielfeld aber auch vorteilhaftes: zusätzliche Energie und Zeit sowie Extraleben. Diese sind auch bitter nötig, denn bei Spielbeginn stehen euch lediglich 4 Leben zur Verfügung. Sind diese aufgebraucht, heißt es Game Over. Zum Glück erhaltet ihr aber nach jedem erfolgreich gemeisterten Level ein Passwort.
Das Spiel bietet übrigens auch freispielbare Inhalte: sobald du es im Schwierigkeitsgrad „easy“ durchgespielt hast, steht der Schwierigkeitsgrad „hard“ zur Verfügung. Wenn du das Spiel auch auf „hard“ beendest, erscheint die Jukebox, über die alle Musikstücke des Spiels abgespielt werden können.
Tiny Toon Adventures Dizzy auf Bonbonjagd ist zwar ein recht nettes, aber auch sehr langwieriges Spiel. Glücklicherweise kann man durch die Passwortfunktion immer wieder auch mal Pausen einlegen. Leider fehlt mir oft der Bezug zur Tiny Toon Adventures TV-Serie. So erkenne ich keinen der Endgegner wieder und vermute, dass diese einfach frei erfunden sind. Die Hintergrundmusik ist mitreißend, leider fehlt aber die typische Tiny Toon Theme. Alles in allem bekommt man viel Spielzeit für sein Geld – dennoch bleibe ich lieber bei den Serien-Lieblingen Babs‘ Big Break und Montana’s Movie Madness. Apropos Montana Max: ihn und Elmyra werdet ihr im Spiel vergeblich suchen.




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