




(pwc) Vor nicht allzu langer Zeit existierten in der friedlichen Welt „Bambusland“ drei Königreiche: Boyon, Geario und Lynxania. Eines Tages wurde der Himmel über dem Bambusland von einer gewaltigen roten Wolke verdunkelt. Aus dieser Wolke trat das Handheld-Monster Virtula hervor.
Vom Neid besessen hypnotisierte Virtula die Könige der drei Königreiche – Gameboyon, Gamegearion und Lynxaia. Sein Ziel war es unbedingt zu verhindern, dass die Bewohner der Reiche weiterhin nach draußen gehen, um mit ihren geliebten Handhelds zu spielen. Stattdessen sollten alle zu Hause bleiben und sich ausschließlich mit dem Virtual Boy beschäftigen. Um dieses Ziel zu erreichen, infizierte er die drei Könige mit einem Virus. Die Nebenwirkung: kleinere Versionen ihrer selbst erschienen und patrouillierten durch die Königreiche, um die Bewohner daran zu hindern, ihre Häuser zu verlassen. Traurig: Nach einer Weile hatten sich alle an diesen Zustand gewöhnt.
Auch ein kleiner Retro Panda hatte sich mit der Situation abgefunden. Doch tief in seinem Inneren begann ein Gefühl zu erwachen. Er erinnerte sich immer häufiger daran, wie wunderbar es früher gewesen war, gemeinsam mit seinen Freunden – den Königen – draußen unterwegs zu sein. Er vermisste diese Freiheit und das unbeschwerte Gefühl mehr und mehr, so dass sich seine Trauer in Mut verwandelte. So machte er sich auf den Weg in seine Heimat Boyon, um seinen alten Freund, König Gameboyon, aus der Hypnose zu befreien und auf diese Weise die Ordnung wiederherzustellen.
Wird es dem Retro Panda gelingen, Virtula zu besiegen, die Bewohner des Bambuslands aus der Unterdrückung zu befreien und alle zu retten? Wird er es schaffen, dass sich endlich wieder alle an die guten alten Zeiten mit ihren Handhelds erinnern?
Finden wir es heraus!
Super Panda Land stammt von Henning Weichert, der vielen von euch sicherlich von seinem ►Youtube-Kanal Retro Gaming Panda bekannt sein dürfte. In seinem ersten, eigenen Game Boy-Spiel, steuert ihr sein Kanalmaskottchen, den kleinen Panda, durch drei Welten. Als erstes bereist ihr Gameboyon, die Heimat vom Retro Panda. Alles hier erinnert ihn an seine Anfänge. Auch wenn ihn die teils verfallenen Game Boy-Elemente in den Levelhintergründen ein wenig traurig stimmen, fühlt er sich hier wohl und glücklich. Diese Welt zeichnet sich durch verschwindende Plattformen, die ersten Walljump-Einlagen und ein Fluglevel aus, dass euch gleich an Super Mario Land erinnern wird. Kleine umherlaufende Game Boys, Stacheln auf dem Boden, Game Boys, die vertikal aus dem Wasser kommen und sich wieder fallen lassen, horizontal fliegende Game Boys und vertikale Stachelwände als Hindernisse sind hier eure Gegner. Passenderweise ist der erste Boss ein wildgewordener Game Boy, der euch mit Bällen angreift.
Für alle Bosse im Spiel gilt: Hüpft ihnen dreimal auf den Kopf und der Sieg ist euch sicher!
In der zweiten Welt bereits der Panda Gamegearion. Dieses Königreich liegt unter der Erde. In den gefährlichen Höhlengängen lauern Stachelfallen und andere Gefahren. Zum Beispiel kleine umherlaufende oder fliegende Game Gears, Stachelblöcke, Stacheln auf dem Boden oder Batterieprojektile. Nicht verwunderlich: Der Boss ist ein riesiges Game Gear, das ebenfalls mit Kogeln angreift.
Lynxania ist die dritte und letzte Welt. Diese Welt war einst ein prächtiges Schloss. Hier herrscht der böse Lynxaia von seiner Festung aus – einem Ort, der früher einmal wunderschön war, nun aber nur noch von Angst und Verderben erfüllt ist. Im Innern des Gemäuers fallen an den Wänden direkt die prächtigen Gemälde und Fahnen auf. Gebt auf die zerbröselnden Plattformblöcke acht, bevor ihr am Boden von den Stacheln aufgespießt werdet. Stacheln sind in der letzten Welt sehr dominierend – aber nicht nur. Auch kleine umherirrende Lynx-Konsolen, sich vertikal bewegende Blöcke aus denen Stacheln kommen, Stacheln auf dem Boden und fliegende Tentakel-Monster haben es auf euch abgesehen. Doch alles kein Problem! Besiegt den letzten Boss, damit wieder Ruhe im Bambusland einkehrt.
Im Spiel stehen euch unendlich viele Continues zur Verfügung. Trefferpunkte allerdings nur vier Stück. Sind diese aufgebraucht, startet ihr wieder am Anfang des jeweiligen Levelabschnitts. Doch keine Sorge: Im Spiel werdet ihr regelmäßig auf einsammelbare Herzen treffen, die jeweils einen Trefferpunkt regenerieren.
Der Schwierigkeitsgrad zieht deutlich an – dabei bleiben die Levelabschnitte aber recht fair. Die Steuerung ist ausreichend gut. Das Sprungverhalten könnte meines Erachtens aber etwas optimiert werden. Ist auf dem Bildschirm viel los, kann es zu Slowdowns kommen. Sonderbar: Wenn sich animierte Gegner aus dem Bildschirm entfernen, kommen sie nicht wieder. Erst wenn ihr ihnen entgegenlauft.
Besonders gefallen haben mir die Doppelsprung-Mechanik, der lustig animierte Panda im Stillstand und der zwar ernste, aber situativ passende Soundtrack. Tipp: In 2-1 gibt es eine versteckte Ecke, in der ein Hitpoint zu finden ist.
Super Panda Land kann ►hier heruntergeladen werden. Schaut es euch doch einfach mal an.




Hinterlasse einen Kommentar