




(pwc) Solange Cäsar verärgert über das kleine gallische Dorf ist, das vehement Widerstand leistet, haben Asterix & Obelix keine Ruhe vor den römischen Truppen. Doch jetzt macht Cäsar Nägel mit Köpfen und beschließt, eine meterhohe Palisade um das Dorf zu errichten und die Gallier darin einzuschließen. Nix da, denken sich Asterix & Obelix und machen sich auf den Weg durch das Römische Reich, um eine Menge Verwirrung zu stiften. In jedem Land, das die beiden durchstreifen, möchten sie ein Andenken mitbringen, das sie Cäsar vor die Nase halten, um zu beweisen, dass die Gallier frei sind und sich nicht einsperren lassen.
Asterix & Obelix erfahren, dass Cäsar die besten Spieler des englischen Rugby-Teams im Turm von Londinium gefangen hält. Damit will er dem römischen Team im Spiel klare Vorteile verschaffen. Sofort machen sich die beiden Gallier auf den Weg und kämpfen sich durch den tiefen Wald, über Ebenen und durch die Stadt Londinium bis aufs Rugbyfeld. Im Turm werden die wertvollen Starspieler befreit. Passt auf die römischen Legionäre auf – vor allem die Speer- und Weinfasswerfer agieren aggressiv. Wenn ihr auf dem Rugbyfeld auflauft, steht es bereits 9:0 (bei Schwierigkeitsgrad „Normal“) für das römische Team. Weicht den gegnerischen Spielern aus und erzielt Touchdowns, um die Römer zu schlagen. Schafft ihr es, die Römer punktemäßig zu besiegen, erhaltet ihr als Dankeschön einen Rugbyball.
Das nächste Abenteuer führt euch in die Schweiz. Dort wurde Vreneli in einen Tresor ihrer Bank gesperrt. Bis ihr das Bankgebäude allerdings erreicht, gilt es einige Hürden auf hoher See und auf einem schneebedeckten Berg zu meistern. Im Schweizer Bankhaus wimmelt es von Römern – allerdings lauert hier eine ganz andere Gefahr: die Zeit. Im Keller der Bank entdeckt ihr mehrere Tresore, die mithilfe eines Bombenfasses gesprengt werden müssen. Klingt leichter, als es tatsächlich ist, denn hierbei muss eine genaue Reihenfolge eingehalten werden – und die Zeit arbeitet gegen euch. Wenn ihr Vreneli rechtzeitig aufgespürt habt, erhaltet ihr als Andenken den Safeschlüssel.
Ab hier wird’s sportlich: In Griechenland nehmt ihr an den Olympischen Spielen teil. Das Abenteuer Griechenland beginnt dummerweise direkt in einem Piratenhafen, und üble Schurken wollen euch ans Leder. Prügelt euch hier einfach durch und erreicht das Trainingsgelände. Geht aber den römischen Kugelstoßern und Langläufern aus dem Weg. Falls ihr kleine grüne Büsche entdeckt, die sich bewegen, kann ich euch beruhigen: Ihr habt keine Halluzinationen. Darin verstecken sich tatsächlich Römer. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Olympia – im Stadtgebiet seid ihr allerdings nicht willkommen. Passt auf die Tonkrüge auf, die man aus den Fenstern nach euch wirft. OLYMPIA! Die Spiele können beginnen. Drei sportliche Disziplinen müsst ihr meistern: 100-Meter-Lauf, 100-Meter-Hürdenlauf und Speerwerfen. Für jede Disziplin stehen euch drei Versuche zur Verfügung. Zwei von drei Versuchen müsst ihr gewinnen, um in der Gesamtwertung vor dem römischen Konkurrenten zu stehen. Seid ihr als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen, werden euch die Siegerlorbeeren überreicht.
Das letzte Land, das ihr bereist, ist Spanien. Costa y Bravo wurde von römischen Legionären entführt und nach Hispalis gebracht, wo er an einem Stierkampf teilnehmen soll. Sein kleiner Sohn bittet euch um Hilfe, den Stierkampf anstelle seines Vaters zu bestreiten. Auf dem Weg nach Spanien gibt es auf dem Wikingerschiff Ärger. Ein afrikanischer Messerwerfer sowie ein asiatischer Knüppelschwinger trachten euch nach dem Leben. Hier müsst ihr vorsichtig sein – auf den Planken des Schiffes wartet der Wikingerkapitän, der euch fertigmachen will. Besiegt den Kapitän und kämpft euch über den Berg bis ins römische Lager vor. Während sich im Lager nur einfache römische Soldaten tummeln, geht es auf dem Berg schon etwas mehr zur Sache: Ihr entdeckt zufällig ein Piratendorf. Sofort packen diese ihre Messer aus. Sich bewegende Baumstümpfe lassen euch zudem erahnen, dass sich Feinde darin versteckt halten. Habt ihr das römische Feldlager passiert, steht ihr in der Arena und müsst einen wild gewordenen Stier so lange austricksen, bis er viermal mit dem Kopf gegen eine Mauer gelaufen ist und k. o. liegen bleibt. Als Andenken erhaltet ihr einen Helm.
Geschafft: Alle vier Andenken werden in eine Kiste gepackt und Cäsar zugeschickt. Der ist alles andere als glücklich, muss diese Niederlage aber einstecken.
Asterix & Obelix ist ein forderndes Jump’n’Run mit einem tollen Soundtrack. Die Handlung beschränkt sich größtenteils auf Kloppereien à la Bud Spencer und Terence Hill, allerdings sorgen die sportlichen Disziplinen für eine gelungene Abwechslung. Track & Field lässt grüßen.




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