Game Boy Color: Tech Deck Skateboarding angespielt

(pwc) Anfang der 2000er Jahre habe ich erstmals von Fingerboarding gehört. Also jene Kunst, in spektakulärer Weise bekannte Skateboardtricks mit dem Zeige- und Mittelfinger auf einem Miniaturboard nachzuspielen.

Richtig beschäftigt habe ich mich mit dieser Szene nie, fand es aber ganz interessant davon zu erfahren, dass tatsächlich ein Game Boy Color Spiel zum Fingerboarding veröffentlicht wurde: Tech Deck Skateboarding.

Das lustige: ihr steuert wirklich einen Finger auf einem Skateboard. Das Gesicht des Fingers ist zwar permanent aggressiv, aber das passt einfach auch gut zu meiner Spielweise^^

Der Auftrag: alle Tech Deck Skateboards innerhalb der vorgegebenen Zeit in der richtigen Reihenfolge einsammeln. Die Boards befinden sich an unterschiedlichen Stellen innerhalb des jeweiligen Skateparks. Skateparks gibt es 10 Stück (5 mit jeweils einer Variante): The Firm, birdhouse, Flip, toy-machine und ZERO.

Nachdem ihr ein Level beendet habt, schaltet ihr je nach Schwierigkeitsgrad eine bestimmte Anzahl neuer Tech Decks frei. Insgesamt gibt es im Spiel 50 Boards zu sammeln. Wer tatsächlich alle Boards freischalten möchte, muss zwingend im Schwierigkeitsgrad X-Treme spielen.

Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade wirken sich natürlich unterschiedlich aus. So werdet ihr im X-Treme Modus mit weniger Zeit, mehr Tech Decks und ohne Richtungspfeile konfrontiert. Dafür schaltet ihr nach jedem Level aber auch die Höchstzahl an Boards frei.

Für jedes im Spiel eingesammelte Tech Deck erhaltet ihr etwas Extrazeit. Auch Skatetricks wie Grinden, Kick Flip, Bigspin, Screwdriver oder Tailslide bringen euch wertvolle Sekunden zurück. Dank Passwortunterstützung könnt ihr an der letzten Stelle jederzeit wieder ins Spiel einsteigen.

Wer sich mit den Tech Deck Boards etwas auskennt, freut sich über jedes freigeschaltete Board. Denn in dieser Riege sind allseits Bekannte dabei: Transmissionator, Reaper, Magic Lamp, Staba oder auch Team Stencil geben sich die Ehre.

Tech Deck Skateboarding spielt sich flott, ist wenig anspruchsvoll und leider arg repetitiv. Dank Passwortfunktion kann man aber immer mal wieder Pausen einlegen. Der Spielersprite ist echt witzig und die Sprachausgabe genial. Alles in allem würde ich dem Spiel einen vorderen Platz in jeder Kuriositätensammlung gönnen.

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