Game Boy: Home Alone

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(pwc) Da haben wir es: Home Alone für den klassischen Game Boy. Passend im Monat Dezember, in der Vorweihnachtszeit und noch ehe die beiden ersten Teile der Filmreihe im TV gelaufen sind. Die beste Gelegenheit also, sich einmal die Game Boy-Umsetzung etwas näher anzuschauen.

Als Kevin McCallister bist du allein zu Haus und musst verhindern, dass dich Diebe beklauen. Im Gegensatz zur Filmvorlage hast du es nicht nur mit den Wet Bandits Harry und Marv zu tun, sondern mit zig weiteren unheimlichen Gestalten (Light-Fingered Mob, Sneak-Thieves und den Bruiser Boys). In jedem der vier Level besteht die Aufgabe darin, schneller als die Diebe zu sein. Die im ganzen Haus verteilten Wertsachen müssen zügig eingesammelt und in den Schmutzwäscheschacht geworfen werden. Unten im Keller sind sie sicher und warten nur darauf, nach Levelende in den Tresor zu wandern.

Im ersten Level ist es Schmuck, der gesichert werden muss. Im zweiten Level Spielsachen, im dritten Level Technik (unter anderem Videorekorder und Game Boys) und im vierten Level Haustiere. Um ein Level abzuschließen, gilt es, eine Mindestanzahl an Wertsachen einzusammeln. Im Level selbst ist aber weit mehr versteckt: Einerseits gibt es einen Bonus für alle Überstücke, und andererseits müssen auch Wertsachen einkalkuliert werden, die von den Einbrechern eingesackt werden.

Gegenstände kann Kevin nicht unbegrenzt tragen. Irgendwann ist das Limit erreicht. Dann heißt es: ganz schnell zum nächsten Wäscheschacht und die Sachen in Sicherheit bringen. Das Haus der McCallisters ist mit zig Räumen ausgestattet: Kinderzimmer, Bad, Esszimmer, Dachboden, Billardzimmer, Lagerräume, Musikzimmer – überall sind Wertsachen, aber auch Diebe versteckt. Um den Gegnern Herr zu werden, seid ihr mit diversen Waffen ausgestattet: Wasserpistole, Baseball, Steinschleuder oder beispielsweise das Luftdruckgewehr halten euch die Gesellen vom Leib. Allerdings bremst ihr sie damit nur aus und besiegt sie nicht. Wenn ihr die Diebe im Haus gänzlich loswerden wollt, stehen euch in den Leveln Passivwaffen zur Verfügung. Lasst eure Widersacher zum Beispiel in Spielzeugautos laufen oder auf einer Bananenschale ausrutschen. Ideal ist es auch, im passenden Moment eine Bowlingkugel von einem Regal fallen zu lassen.

Kleiner Tipp: Schaut euch die Spiegel in den Badezimmern einfach mal genauer an. Vielleicht verbirgt sich dahinter ja etwas ganz Vorzügliches, um im Haus mal ordentlich aufzuräumen.

Vorzüglich sind auch einsammelbare Pizzastücke. Für acht Stücke (entspricht einer ganzen Pizza) erhält Kevin ein Extraleben. Zu Beginn des Spiels startet ihr mit zwei Leben, die jeweils aus drei Hitpoints bestehen. Hitpoints selbst können durch Kekse regeneriert werden.

Sobald ihr in einem Level die Mindestanzahl der Wertgegenstände eingesammelt habt, lauft schnell zur Kellertür. Dort liegt ein Schlüssel bereit, der euch den Zutritt gewährt. Im Keller selbst werdet ihr von einem Boss erwartet: Spinne, Ratte, Geist, Harry & Marv und der Ofen sind genau die Gegner, die man in jedem unheimlichen Keller erwarten würde. Schafft ihr es am Ende, den unheimlichen Ofen mit der Wasserpistole abzukühlen, ist das Spiel geschafft.

Home Alone ist zwar weit davon entfernt, ein richtig tolles Game Boy-Spiel zu sein, allerdings finde ich es dennoch wunderbar. Als Kevin durch das Haus mit den zig Räumen zu flitzen, eigene Wertsachen zu sichern und dabei nicht in die Fänge der Diebe zu geraten, macht Spaß. Viele Kleinigkeiten im Spiel erinnern sofort an die Filmvorlage: Spielzeugautos auf dem Boden, die Szene mit dem einstürzenden Regal, der schaurige Ofen oder auch das Rasierwasser hinter dem Spiegel. Home Alone ist in jedem Fall einen Blick wert.

Bewertung: 3 von 5.

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