




(pwc) Rhino Ceros wird von einer Schildkröte zur Dschungelparty eingeladen. Beide machen sich direkt auf den Weg, als Rhino am Wegesrand einen großen Haufen Chilischoten entdeckt. Die Warnung der Schildkröte ignoriert er und frisst sich genüsslich satt. Dann passiert, was passieren musste: Er fängt an, Feuer zu spucken!
Jetzt zählt nur noch eines: so schnell wie möglich sehr viel Wasser trinken! Die übrigen Tiere im Dschungel sind voller Sorge, dass Rhino den kompletten Wasservorrat aufbraucht, und fassen den Plan, sich ihm in den Weg zu stellen. Einem Nashorn. Einem wild gewordenen Nashorn. Na dann, viel Spaß!
In Rhino Rumble steuert ihr Rhino durch sechs Welten: den Dschungel, die Schneelandschaft, Höhlen, die Wüste, die Stadt und über die Wolken. Die Stadt und die Wolken können allerdings erst betreten werden, wenn ihr zuvor alle anderen Welten abgeschlossen habt. Jede Welt besteht dabei aus drei Abschnitten.
Die Welten sind jeweils mit eigenen Gefahren gespickt: So begegnet ihr im Dschungel zum Beispiel einem riesigen Affen, der Kokosnüsse auf euch wirft. In der Wüste laufen euch Mumien über den Weg, in den Höhlen Fledermäuse und Spinnen und in der Schneelandschaft unter anderem Pinguine. Schaut ihr genau hin, entdeckt ihr außerdem witzige Unterschiede an Rhino: Mal trägt er eine Sonnenbrille (Wüste), mal eine Kappe (Stadt) oder ein schwarzes Cape (Schneelandschaft).
In jedem Level findet ihr eine bestimmte Anzahl an Früchten. Diese bringen nicht nur Punkte, sondern sind auch notwendig, um im Spiel weiter voranzukommen. Das Ziel ist es, in jedem Levelabschnitt den Wasserfall zu finden. Denn Rhino bleibt weiterhin sehr durstig. Dafür müsst ihr allerdings gelegentlich auch Backtracking in Kauf nehmen.
Richtig genial ist Rhinos unglaublich schnelle Bewegungsfähigkeit. Im Prinzip haben wir es hier mit einem schier unaufhaltsamen Panzer zu tun, der ganz nebenbei Feuer spucken kann. Diese Überlegenheit gerät nur selten in Gefahr. Zwar bietet das Spiel keine Continues, dafür finden sich aber immer wieder Extraleben. Außerdem erhaltet ihr nach jedem Abschnitt ein Passwort.
Vorsichtig solltet ihr allerdings in den Höhlen sein – denn dort gibt es Abgründe, die ins Bodenlose führen. Auch die Schneelandschaft ist gefährlich: Der Bremsweg auf spiegelglatter Oberfläche ist gewaltig.
Rhino Rumble ist ein nettes Spiel für zwischendurch, ohne dabei besonders hervorzustechen. Es ist einfach herrlich, einmal ein wildes, feuerspuckendes Nashorn zu steuern. Der geniale Soundtrack von Jeroen Tel ist dabei absolut hörenswert.




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