There’s Nothing To Do In This Town | Simeon Smith

(pwc) Der Spieletitel suggeriert, dass in der Stadt tatsächlich nichts los ist und man deswegen auch keiner Betätigung nachgehen könne. Das stimmt aber nicht: obwohl die Stadt gerade mal aus drei Läden und einem Wohnhaus besteht, verbirgt sich dahinter eine kurze Geschichte, in der es diverse Aufgaben zu erfüllen gilt.

Das Café, der Record Store und der Skate Shop sind natürlich an eurem Besten interessiert. Ohne das passende Kleingeld gibt es weder Kaffee, Frühstück, Schallplatten oder ein Skateboard. Neben den Geschäften verbleibt noch das Wohnhaus. Im Erdgeschoss trefft ihr euren betrunkenen Vater an, der sich über die schreckliche Musik aus dem 1. Stock aufregt. Dort ist die Zombie Co. ansässig und zwei untote Gesellen scheinen gerade mal wieder eine Party zu feiern.

Sprecht mit ihm und er wird dir etwas Taschengeld zustecken. Auf der Straße trefft ihr den scheinbar obdachlosen Joe schlafend an. Auch ein verängstigtes Kind auf seinem Fahrrad ist vorhanden. Daneben findet ihr ein paar Quids – die Währung im Spiel. Habt ihr drei Quids zusammen, könnt ihr euch im Café bei Bec einen Kaffee gönnen. Den gebt ihr draußen Joe, der plötzlich wieder munter ist. In einem kurzen Gespräch erfährst du von Joe, dass Bec ein Zombiejäger war und das Problem deines Vaters lösen könne.

Als ihr Bec darauf ansprecht, bestreitet sie alles. Auf der Straße lassen sich wieder einige Quids aufsammeln – auch in die Mülltonne sollet ihr mal schauen. Betretet danach den Record Store. Die führen zwar nur drei Platten – allerdings erklärt Dan, der Besitzer, auch wieso. Es gäbe nur drei einzig wahre Platten, die es verdient haben, dauernd gehört zu werden: Rage Against The Machine (Debutalbum), Evil Empire und The Battle of Los Angeles. Leider reicht das Geld nur für das Debutalbum. Mit dem Album könnt ihr nun den Skate Shop betreten. Dort ist Tia die Chefin, die deine Platte erblickt und plötzlich eine Gemeinsamkeit erkennt: den Musikgeschmack. Sie findet dich auf einmal cool und bittet dich um einen Gefallen. Du sollst Bec fragen, ob sie nicht mal mit ihr ausgehen möchte.

Gesagt – getan. Bec ist von der Idee ganz angetan. Gut gelaunt, löst sie daraufhin direkt das Zombieproblem. Auch dein Vater ist positiv gestimmt, denn nun findet er endlich Ruhe für seinen Schlaf. Er schickt dich zurück zu Dan und meint, er hätte dort eine Überraschung für dich. Im Record Store wird klar, dass dir dein Vater eine der drei Platten finanziert hat. Zusammen mit deinen fünf Quids, hältst du nunmehr alle Platten in der Hand. Damit hast du alle drei Aufgaben abgeschossen und das Spiel geht zufrieden zu Ende.

There’s Nothing To Do In This Town ist ein recht kurzes, aber total nettes Spielchen, an dem man sich gerne erfreuen darf. Die Stimmung ist zwar durchweg betrübt – allerdings kommt es am Ende zu einem Happy End und allen ist geholfen. Fast allen zumindest. Was aus Joe wird, klärt sich leider nicht auf. Das Spiel könnt ihr euch ►hier herunterladen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.