Pineapple Kid | MHZ Games

(pwc) Die Geschichte von Pineapple Kid ist schnell erzählt: er lebt in einem weit entfernten Land, in dem man als Ananas ein glückliches Leben führen kann. Doch als Ananas träumt man immer auch von einem ganz bestimmten Ort, der ein noch viel glücklicheres Leben verspricht: das Ananasparadies.

Es wird gemunkelt, dass der legendäre Turm, der den Durchgang zum Ananasparadies gewährt, einmal in 100 Jahren erscheint. Doch niemand wagte es bisher den Turm herauszufordern. Das Ananasparadies bleibt somit weiter unerreicht. Doch dann machte sich Pineapple Kid auf den Weg zum Turm. Diesmal musste es jemand schaffen und bis über die Spitze des Turms hinaus in das Paradies vordringen.

Wenn du Pineapple Kid zum ersten mal spielst, stehen dir zu Beginn des Spiels einige Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. So kannst du die Anzahl der Leben und der Continues erhöhen, die Musik sowie die Soundeffekte abschalten oder den Schwierigkeitsgrad von normal auf hart stellen. Im Startmenü fehlt zu diesem Zeitpunkt noch das auswählbare Menü „Extras“ – doch dazu später mehr.

Wie der Startbildschirm mit dem Untertitel „The Puzzle Adventure“ bereits verrät, handelt es sich bei Pineapple Kid um ein waschechtes Puzzle-Spiel. Unsere Aufgabe: alle Level des legendären Turms lösen. Der Turm besteht aus sieben Ebenen mit jeweils zehn Leveln. In jedem Level befindet sich eine helle Hintergrundfläche. Mit jeder Bewegung von Pineapple Kid wird diese Fläche farblich verdunkelt. Ist der komplette Hintergrund verdunkelt, erscheint mindestens ein Schlüssel auf dem Bildschirm, der das Tor ins nächste Level öffnet.

Die Besonderheit des Spiels liegt an der Art und Weise wie sich Pineapple Kid bewegt. Er kann sich vertikal und horizontal bewegen. Dabei bestimmt ihr die Richtung und stoßt ihn lediglich an. Er bewegt sich daraufhin so lange automatisch in die gewählte Richtung, bis er an ein Hindernis stößt. Als Hindernisse gelten die in den Leveln verstreuten Steinquader. Die Bewegung stoppt sofort, wenn ein Hindernis berührt wird. Aus dieser neuen Position heraus, können dann weitere Schritte geplant werden.

Doch wenn sich das Spiel nur darauf beschränken würde, wäre es definitiv zu einfach. Aus diesem Grund bieten die Level Gegner und Gimmicks. Weit verbreitet sind die Spiker – spitze Gitter, die aus dem Boden fahren. Auch die rotierenden Scheiben, Turnies genannt, werden zur Gefahr. Diese bewegen sich entweder innerhalb einer fest vorgegebenen Strecke oder sind sogar in der Lage, Pineapple Kid zu verfolgen. Ziemlich frech sind die sogenannten Cleaner: helle Kugeln, die durch ihre Bewegung verdunkelte Flächen wieder erhellen können.

Daneben gilt es auf die Beamer zu achten, die Exclamator Ausrufezeichen-Blöcke nicht zu berühren und einen Bogen um den Explosionsradius der Bom-Bom Bomben zu machen.

Die Spiker werden später durch fest installierte und todbringende Spitzen unterstützt. Diese Spitzen sind mindestens an einem Levelrand – oftmals aber auch an mehreren angebracht. Richtig gemein wird es zusätzlich, wenn dich die sogenannten Diro-Blöcke direkt ins Verderben schicken.

Die Diro-Blöcke haben eine von drei Fähigkeiten: sie sind fest auf eine Richtung eingestellt. Berührst du den Block, wirst du unweigerlich in diese Richtung weitergeleitet (Pfeilspitze beachten). Eine andere Version wechselt die Richtung automatisch im Uhrzeigersinn. Hier ist Timing gefragt. Und dann gibt es Exemplare, die immer dann die Richtung jeweils um eine Position im Uhrzeigersinn wechseln, sobald sie berührt wurden.

Jedes Level muss innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gelöst werden. Dabei stehen euch pro Level drei Herzen zur Verfügung. Sind alle Herzen aufgebraucht, verliert ihr ein Leben. Pro Feindkontakt wird ein Herz eingebüßt. Solltet ihr allerdings in die Spitzen an den Levelrändern geraten oder zu nahe an einer explodierenden Bombe stehen, verliert ihr sofort ein ganzes Leben. Extraleben könnt ihr euch über die Punktewertung hinzuverdienen.

Habt ihr das Spiel durchgezockt, wird im Hauptmenü der Menüpunkt „Extras“ freigeschaltet. Dieser bietet eine Juke-Box mit 15 Musikstücken (der physischen Version liegt eine Soundtrack-CD bei, die ein Musikstück mehr beinhaltet) sowie die Möglichkeit alle Ebenen und Level individuell auszuwählen.

Pinapple Kid ist ein nettes Puzzle-Spiel mit süßer Optik. Das Spielprinzip ist recht simpel und absolut motivierend. Der Schwierigkeitsgrad normal ist schon sehr leicht. So reicht das Zeitkontingent in der Regel locker aus. Wenn man erst überlegt und sich dann bewegt, erspart das auch den Verlust des ein oder anderen Herzens.             

Wer sich als Pineapple Kid gerne selbst einmal in das Puzzle-Abenteuer wagen möchte, kann sich das Spiel ►hier als digitale oder physische Version bestellen. Zum Reinschnuppern ist die bereitgestellte ►Demo zu empfehlen.

Tipps & Tricks

Passwörter:

12912251 (nach Level 1-10)
81161625 (nach Level 2-10)
41891411 (nach Level 3-10)
10219325 (nach Level 4-10)
44282135 (nach Level 5-10)
19380701 (nach Level 6-10)
85122514 (nach Level 7-10)

2 Gedanken zu “Pineapple Kid | MHZ Games

  1. Hi there,

    Glad you liked the game. This is review is very in-depth and has alot of detail. Thank you for playing the game and thank you for the review :-)

    Best regards,

    -MHZ-

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