Der Game Boy in der retro Gamer 3/2015

(pwc) Auch in der aktuellen Ausgabe der retro Gamer (3/2015) ist der klassische Game Boy wieder an mehreren Stellen vertreten: Im Beitrag „Lost in Translation“ geht es um die Lokalisierung von Videospielen – auch über die bloße Übersetzung von Texten hinaus. Dass oftmals ebenfalls inhaltliche Anpassungen vorgenommen werden (mussten), zeigt sich am Beispiel von Kid Dracula. Dort begegnet uns in der japanischen Version der erste Endboss in verdächtig ähnlicher Ku-Klux-Klan Robe inkl. Hakenkreuz auf der Stirn. Die internationale Fassung des Spiels wurde hier deutlich entschärft.

In der Kategorie „Die einsame Insel“ stellt die retro Gamer Jez San vor, den Gründer von Argonaut Software. Jez berichtet von einem Treffen mit Nintendo-Präsident Yamauchi und dessen Wunsch, Argonaut Software für 3D-Spieleproduktionen auf dem Game Boy zu gewinnen. Der erste von Argonaut Software entwickelte „3D“-Titel für den Game Boy kommt einer technischen Meisterleistung gleich: X aus dem Jahre 1992.

Recht interessant: Die Historie zu Puzzle Bobble. Die retro Gamer führt ein kurzes Interview mit Terry Ford, seines Zeichens Game Boy Grafiker und für die Umsetzungen von Puzzle Bobble 2 (in Japan Puzzle Bobble GB) und Bust-a-Move 3 DX (auf dem Game Boy nur in Europa erschienen) zuständig. Terry erzählt unter anderem von der Problematik, dass die farbigen Blasen nicht alle nur mit den vier Graustufen des Game Boys umgesetzt werden konnten. Sein Team einigte sich sodann auf verschiedene Symbole um benachbarte Blasen schneller identifizieren zu können.

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