




(pwc) Kirikou für den Game Boy Color basiert auf dem französischen Zeichentrickfilm Kirikou et la Sorcière (Kiriku und die Zauberin). Im Game Boy-Spiel hat die böse Zauberin Karaba die Krieger des Dorfes verschwinden lassen – für den kleinen Kirikou Grund genug, sich sofort auf die Suche zu machen und sich ins Abenteuer zu stürzen.
Neun Level müssen bezwungen werden. Kirikous Reise führt ihn aus seinem Dorf hinaus in den Wald, durch die Savanne, über den Fluss sowie durch Ebenen und Gebirge. Auch ein Termitenhügel steht auf dem Programm.
Permanent begegnet er Karabas bösen Helfern – den sogenannten Fetischen. Dabei handelt es sich um Geister und Mächte, die in Gegenständen wohnen und sich der Körper dieser Objekte bedienen.
Glücklicherweise führt Kirikou ein Messer und eine Schleuder mit sich und ist damit durchaus wehrhaft. Zu Spielbeginn startet ihr mit drei Leben und jeweils drei Hitpoints (Wassertropfen). Sind alle Hitpoints aufgebraucht, verliert ihr ein Leben. Insgesamt könnt ihr maximal sechs Leben sowie sechs Hitpoints sammeln.
Wassertropfen findet ihr in den Leveln in ausreichender Menge, sodass ihr euch zwischendurch immer wieder regenerieren könnt. Ist es euch gelungen, alle Fetische in einem Level zu besiegen, winkt ein lukratives Bonuslevel, in dem ihr zum Beispiel Nuggets und Halsketten findet. Nuggets benötigt ihr als Munition für die Schleuder. Eine Halskette ist dabei so viel wert wie zehn Nuggets.
Doch das war noch nicht alles: Extraleben und magische Waffenboni stehen ebenfalls bereit. Mit dem magischen Messer oder der magischen Schleuder lassen sich Gegner zehn Sekunden lang sofort besiegen.
Kirikou bewegt sich relativ schnell, aber dennoch kontrolliert durch die Level, was richtig Spaß macht. Gesprungen wird mit der B-Taste, während ihr mit der A-Taste eure Waffe einsetzt beziehungsweise mit dem Messer in gebückter Haltung graben könnt. Zwischen den beiden Waffen wechselt ihr mit der Select-Taste.
Während des Spiels werden zwei besondere Fertigkeiten freigeschaltet: höher springen und graben. Wundert euch also nicht, wenn diese Fähigkeiten zu Spielbeginn noch nicht zur Verfügung stehen.
Neben den Fetischen werdet ihr euch auch Bossen stellen müssen: dem Wassersack, dem Warzenschwein und der Zauberin Karaba. Allesamt sind sie recht einfach zu besiegen. Am Ende stellt sich sogar heraus, dass Karaba eigentlich gar nicht böse ist, sondern ihrerseits unter einem mächtigen Fluch steht.
Kirikou spielt sich sehr flüssig und kann insbesondere animationstechnisch begeistern. Die Levelgestaltung ist allerdings recht wiederkehrend – viel zu entdecken gibt es leider nicht. Die Kämpfe gegen die Bosse sorgen allenfalls für ein wenig Abwechslung. Witzig: Wie in der Filmvorlage läuft Kirikou auch im Game Boy-Spiel permanent nackig durch die Gegend.




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