Der Game Boy in der N-Zone 6/2022 und retro Gamer 3/2022

(pwc) Die aktuelle Ausgabe der N-ZONE lohnt sich in mehrfacher Hinsicht: seit langem liegt einer Videospielezeitschrift wieder ein physischer Datenträger bei. Auf der DVD befindet sich das komplette Heftarchiv ab 1997 bis zur Mai-Ausgabe 2022 im PDF-Format. Absoluter Wahnsinn! Alleine dies rechtfertigt schon die Ausgabe am Kiosk mitzunehmen.

Daneben ist auch wieder der Game Boy mit an Bord. Im Beitrag „30 Jahre Kirby: vom Platzhalter zum großen Helden“ tauchen wir tief in die Abenteuer des knuddeligen Helden ein. Selbstverständlich darf dabei Kirby’s Dream Land nicht fehlen. Sehr interessant: auch das gecancelte Game Boy Color Spiel Kirby Family kommt zur Sprache. Diese Software erlaubte es voreingestellte Muster von Charakteren aus Kirby 64: The Crystal Shards an die Nähmaschine Jaguar JN-100 (außerhalb Japans bekannt als Singer Izek 1500) zu übertragen.

Des Weiteren bietet die N-ZONE einen achtseitigen Bericht von Autor Nicolai Brülke zu den Pokémon-Klassikern Rot und Blau. Eingefleischte Pokémon-Fans erfahren auf den Seiten leider wenig neues, bekommen dafür aber vor Augen gehalten, was der Autor von den Klassikern hält: die Spiele lassen sich mittlerweile nur noch mit einem weinenden Auge genießen, die ersten Pokémon Spiele sind schlecht gealtert, was beim Design wohl falsch gelaufen sei, die Originalspiele sind aus heutiger Sicht schwierig zu ertragen. Wer das nicht lesen möchte, überspringt ganz einfach die Abschnitte „Von Nostalgie verklärt“ und „Es lebt sich besser in den Remakes“.

Auch die retro Gamer bringt den Game Boy ins Spiel. Im Bericht „Die Evolution von Battletoads“ blicken wir zurück auf die Ninja-Turtle Konkurrenz. Battletoads für den klassischen Game Boy profitiert von exklusiven Leveln, die ihr nur in dieser Spieleversion findet. Dagegen liegt mit Ragnarok’s World eine Portierung des NES-Originals vor.

Auch dem Musizieren auf dem Game Boy wird sich gewidmet. Im „Chiptune Concerto“-Bericht kommen die Musiker Eric „Rainbowdragoneyes“ W. Brown, Dan „Danimal Cannon“ Behrens und Enrique Martin zu Wort. Interessant sind zwei Zitate: „Reisen mit Bands sind kompliziert und teuer. Reisen mit einem Game Boy nicht“ meint Dan Behrens. Enrique sieht das ebenso. Den Verzicht auf die Zusammenarbeit mit Bandmitgliedern findet er befreiend: „Ich hatte einen Song und musste immer erst mit den anderen diskutieren, ob man diesen Teil oder diese Reihenfolge ändern könnte“.

Na dann … zumindest kann man ja nach dem Konzert gemeinsam gegeneinander über das Linkkabel daddeln.

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